61 Nikolaus Fasslrinner, Dorothea Klug
Ich will ein Garten sein
Zwischen Himmel und Erde entfaltet sich ein Paradies aus Tusche
Während der KunstNacht verwandelt sich das Innere der St.-Mang-Kirche in einen schwebenden Garten. Zarte Tuschezeichnungen schweben in unterschiedlichen Höhen durch den Raum und bewegen sich sanft mit jedem Luftzug. Getragen von Heliumballons entstehen flüchtige Bilder, die den Kirchenraum in eine poetische Landschaft verwandeln.
Zu entdecken sind Pflanzen und Tiere – frei und gestisch mit schwarzer Tusche gezeichnet. Die offenen Formen lassen Raum für eigene Assoziationen und laden dazu ein, die Arbeiten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Besucher:innen können zwischen den schwebenden Zeichnungen hindurchgehen, verweilen und in diese traumhafte Szenerie eintauchen. Inspiriert von Rilkes Gedicht „Ich will ein Garten sein“ entsteht ein Ort der Ruhe und Imagination. Die gewohnten Größenverhältnisse verschieben sich: Der Mensch erscheint klein, Pflanzen werden groß und präsent. So eröffnet sich ein Garten als poetischer Sehnsuchtsort – ein Raum zum Entdecken, Träumen und Innehalten.
St.-Mang-Kirche