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Programm 2026

Kunst Nacht Kempten
copyright bei den Künstler:innen

2 Ilknur Özden

TulpenReich!

Bildende Kunst barrierefrei

Kulturelles Bildungsprojekt für und mit Kempten:
Die Ausstellung TulpenReich macht die Tulpe als Symbol kultureller Begegnung und Vielfalt erlebbar. Entstanden in gemeinsamen Workshops mit Frauen und Interessierten aus Kempten, verbindet sie Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Teilhabe. Skulpturen, Installationen und ein Videobeitrag zeigen kreative Perspektiven auf Zusammenleben, kulturellen Austausch und die verbindende Kraft von Kunst.

Sozialdienst muslimischer Frauen Kempten e.V. - SmF Kempten e.V.

copyright bei Carola Ludwig

3 Schüler:innen der Fachoberschule für Gestaltung

Neues Biotop

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Eine Schule als Biotop.
Schüler:innen zeigen Arbeiten, die um die Begriffe Urbanität und Natur, Gestaltung und Freiheit, Demokratie und Gemeinschaft kreisen. Die Stadt als Biotop und die Schule als Entwicklungsort der eigenen Persönlichkeit und Kreativität.

  • 20:00, Klangperformance von Ralf Sobolla

MOS Allgäu/ Fachoberschule für Gestaltung, Prälat-Götz-Straße 2, (ehemaliges Soldatenheim)

copyright bei der Künstlerin

4 Christina Althammer

Ein Garten voller Farbe & Struktur - Malerei und Objektkunst

Bildende Kunst

Malerei und Gärten sind seit Jahrhunderten durch Inspiration, Struktur und Symbolik eng verbunden. Auch die Verwandlung von städtischen Betonwüsten und grauen Flächen in produktive, grüne Lebensräume findet in der Kunst große Inspiration. Eine „Gartenstadt“ bietet Formen und Farben, die ich in meiner abstrakten Malerei in Farbe & Struktur umsetze. Die Anlage eines Gartens ähnelt dem Malen: Farben (durch Blüten), Formen (durch Wuchs) und Strukturen (durch Blätter, Rinden, Böden, Fassaden …) werden kombiniert. Durch das bewusste Mischen unterschiedlicher Oberflächen und Materialien entsteht Tiefe und Spannung. Meine Bilder repräsentieren die intensive Leuchtkraft eines Gartens und die Energie der Natur.

Zeiler Raumausstatter GmbH, Memminger Straße 13

copyright bei Selim, Schaufenster 11

5 Künstler:innen aus dem Schaufenster 11

Urbanes Aufblühen

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Kempten blüht auf: Das Schaufenster 11 vereint die Künstler-Undergroundszene in Kempten und darüber hinaus. Gibt Menschen die Möglichkeit über Kunst sich selbst zu entdecken und Kunst zu schaffen. Ein Querschnitt von Menschen und Botschaften, die in ganz Kempten zu finden sind, wenn man dem Ganzen etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Schaufenster 11, Memmingerstr. 11

copyright bei Kulturamt Kempten

6 Künstler:innen aus dem Allgäu

75. Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche

barrierefrei Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum Bildende Kunst

Die traditionsreiche Kunstausstellung findet in diesem Jahr vom 8. August bis 9. Oktober 2026 im großen Ausstellungssaal im Kemptener Marstall statt und öffnet auch zur KunstNacht ihre Türen.
Seit 1948 zeigt die Kunstausstellung im Rahmen der Allgäuer Festwoche einen Überblick über das Kunstschaffen im Allgäu. In diesem Jahr werden die zeitgenössisch-künstlerischen Positionen der Allgäuer Kunstschaffenden neun Wochen lang im Marstall Kempten gezeigt.

Marstall Kempten, Landwehrstr. 4

© Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

7 Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

Wenn Lieder Bilder träumen - Eine Geschichte von Liebe, Natur, Verlust und Verwandlung

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Sichtbare Klänge - ein Kunstprojekt:
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt für die Kemptener KunstNacht, welches Bildende Kunst, Musik und junge und junggebliebene Kemptener Künstler:innen miteinander verbindet. Ramòn Ramirez Guevara und seine Schüler:innen präsentieren ihre Werke in Video-Projektionen zu konzertanter Live-Musik von Purcell bis Strauss und Cassidy in verschiedenen Besetzungen.

Mitwirkende:
Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara
Eva-Maria Hartmann, Gesang
Annette Naumann, Klavier
Hans-Peter Willer, Klarinette
Kathrin Fehre, Violine
Lena Weizenhofer, Violine
Aurelia Liesenfeld, Viola
Anton Möller, Violoncello

  • 19:00, Aufführung
  • 20:30, Aufführung
  • 22:00, Aufführung

Sing- und Musikschule Kempten (Schöner Saal), Bräuhausberg 4

copyright bei der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen

8 Schüler:innen der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen

Wir gemeinsam hier – Gewächse, Geschöpfe, Gegensätze

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum

Eine bunte Werkschau der Albert-Schweitzer-Schule Sonthofen.
Die Albert-Schweitzer-Schule zeigt Werke aus zwei Ausstellungsprojekten, an denen alle Schüler:innen mitgewirkt haben. Großformatige Textilobjekte und Installationen aus Upcycling-Materialien zum Thema Diversität und Toleranz. Ein überdimensionaler Drache leitet über von bunten Skulpturen, Mischwesen und Paradiesvögeln auf eine schwarz-weiße Installation zu Fast Fashion mit riesigen Ballkleidern aus Verpackungsmüll. Der Keller wird zum begehbaren Garten des Wachsens, Nebeneinanders und Staunens – einem Ort, der nicht trotz, sondern wegen seiner Gegensätze blüht. Ein Garten, der Fragen aufwirft.

Gewölbekeller der Musikschule, Bräuhausberg 4

© The light falls the same way everyday, 2026, CGI, Alessia Pennavaria & Joseph Lanzinger

9 Alessia Pennavaria, Joseph Lanzinger

The Light Falls the Same Way Every Day

Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Interdisziplinär barrierefrei

Zur KunstNacht wird die Ausstellung der Kunsthalle Kempten durch eine Soundperformance aktiviert. Der Garten erscheint hier nicht als romantisches Motiv, sondern als System. Wie die Stadt strukturiert auch der Garten Bewegung, Wachstum und Verhalten und lässt sich zugleich umstellen. Die Gartentypologien auf den Stangen werden zu tragbaren Formen. Performer:innen nehmen Parterres, Hecken, Geäst am Körper auf.
Jede Form ist mit Sound verbunden, während sich die Körper durch den Raum bewegen, beginnen die Elemente zu sprechen. Die Choreografie orientiert sich an den bestehenden Raumordnungen und verschiebt sie leicht.

  • 20:00, Performance
  • 21:00, Performance
  • 22:00, Performance

Kunsthalle Kempten, Memmingerstr. 5

copyright beim Künstler

10 Philip Beckmann, Raphael Steiger, Janis Fröhlich

Urban Roots

Musik Bildende Kunst

Was unter der Stadt wächst:

Unter Asphalt, Beton und Pflastersteinen liegt eine verborgene Welt: Wurzeln, Spuren, Geschichten.

Die Ausstellung „Urban Roots“ zeigt künstlerische Arbeiten von Philip Beckmann, Raphael Steiger und Janis Fröhlich und lädt dazu ein, Stadt, Natur und das Unsichtbare neu zu entdecken.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke der Kinderleicht- Familien, die sich mit dem Thema Wurzeln und der Frage “Welche Spuren hinterlässt Natur mitten in der Stadt?” auseinandergesetzt haben.

Eine Ausstellung über das, was unter der Oberfläche liegt – und was uns miteinander verbindet.

  • 19:30, musikalische Begleitung

Sängerstraße 7

copyright bei den Künstler:innen

11 Begonia Crespo Vidal, Sylvia Kubecka, Helmut Müller, Stephanie Sieben, Wolfgang Schneider, Xaver Weindl

Die Stadt als Garten – Wachstum und Potenziale

gefördertes Projekt Kunst im Öffentlichen Raum Bildende Kunst Partizipativ

Ausgehend von den aktuellen Herausforderungen der Stadt – Klimaanpassung, Begrünung, Leerstand, Müll, Mobilität und sozialem Wandel – begreifen wir Kempten als einen Raum im Werden.
Die künstlerischen Installationen „Keimarchiv“, „Wunschstadt“, „Fotoprojekt Sehnsucht und Blickwinkel“, „Klangreise“ und „Zukunftsarchiv“ gestalten die Stadtentwicklung Kemptens durch Partizipation und kreative Interventionen aktiv mit. Sie schaffen einen vielschichtigen Erfahrungsraum, der urbane Leerstellen, klangliche Eindrücke und den Wandel der Stadt zwischen Planung und Spontanität reflektiert. Es gibt eine zentrale Mitmach-Installation: „Wünsche pflanzen“. Im Atelier des Stadthauses, in dem der Freie Kunstverein ansässig ist, entsteht ein symbolischer Baum aus Holz, Papier und Stoff. Besucher:innen sind eingeladen, beschriebene Zettel oder Stoffbänder mit ihren Wünschen, Visionen und Sorgen zur Stadtentwicklung daran zu befestigen. Im Laufe der Nacht wächst der Baum sichtbar – ein kollektives Bild urbaner Potenziale entsteht.

Freier Kunstverein e.V. Kempten Organisation für Kunst, Kempten (Allgäu), Kleiner Kornhausplatz 1

Foto: Carola Ludwig

12 Christian Hörl

Semiramis

Bildende Kunst

Semiramis / oder wovon Architekt:innen träumen.
Semiramis, die Hängenden Gärten von Babylon hat es vielleicht gar nicht gegeben. Wahrscheinlich blühende Fantasie.
Meine Allgäuer Landschaften über den Schreibtischen der Architekt:innen gibt es wirklich. Auch blühende Fantasien.
Sie verbinden ein Architekturbüro mit der Landschaft die sie umgibt.

Kuhn/Stachel/Uhlig Architekten, Eberhardstraße 4

copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

copyright bei Angela Weixler

14 Schüler:innen der Wittelsbacher Schule

Verwurzelung

gefördertes Projekt Tanz/ Performance Musik Bildende Kunst Interdisziplinär barrierefrei

Wie in einem Garten wächst aus unterschiedlichen Eigenarten etwas Gemeinsames - Verwurzelung aus unterschiedlichen Perspektiven.
„Verwurzelung“ ist das kollektive Thema der Wittelsbacher Schule im Rahmen der KunstNacht Kempten. Ausgehend vom Motto „Die Stadt als Garten“ versteht sich die Schule als ein Ort, an dem Menschen Wurzeln schlagen, Ideen wachsen und Begabungen erblühen. Die gezeigten Arbeiten eröffnen ganz unterschiedliche Zugänge zum Thema und machen die Persönlichkeit sowie die individuelle Ausdrucksweise der Schülerinnen und Schüler sichtbar. Im gemeinsamen Gestaltungsprozess entstehen durch Begegnung, Zusammenarbeit und gegenseitige Inspiration neue Impulse, aus denen weitere Ideen wachsen. Auch interaktive Arbeiten greifen diesen Gedanken auf und machen den vereinten Entstehungsprozess sichtbar. So wächst daraus ein Ausstellungsgarten.

Wittelsbacher Schule, Frühlungsstr. 14

copyright bei Ulrich Haas

15 Benedikt Bonelli

Eine große Nachtmusik - Orgelmusik zum Abend und zur Nacht

Musik barrierefrei

Engelbert Humperdinck: Abendsegen (aus der Oper “Hänsel und Gretel”) / Johann Sebastian Bach: Partite diverse sopra Christ, der du bist der helle Tag“ / Sigfrid Karg-Elert: La Nuit / Camille Saint-Saëns: Danse macabre / Léon Boëllmann: Toccata


Orgelmusik zum Abend und zur Nacht. Mal romantisch, mal schön, mal schaurig - so lässt Basilikaorganist Benedikt Bonelli die große Hauptorgel der Basilika erklingen.

  • 20:00, Orgelmusik
  • 21:30, Orgelmusik

Basilika St. Lorenz

copyright bei der Künstlerin

16 D’geral

Edén - Gethsemane

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum

Der Südenfall begann in einem Garten, und so auch die Erlösung.
Die Geschichte und der Vergleich dieser Gärten haben weiterhin eine sehr aktuelle Bedeutung. Sie stellen den Fall der Menschheit ihrer Erlösung gegenüber.

vor der Basilica St. Lorenz

copyright beim Künstler

17 Johannes Kiel

Urban Pheromones: die wachsende Infrastruktur

gefördertes Projekt Bildende Kunst Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

In Ökosystemen entstehen komplexe Strukturen nicht durch zentrale Steuerung, sondern durch das Zusammenspiel vieler einfacher Individuen. Ameisen, Pilzgeflechte oder Wurzelwerke bilden Wege, Netze und ganze Landschaften, indem sie chemische Spuren hinterlassen, denen andere folgen. Aus diesen minimalen Regeln entstehen überraschend stabile und zugleich wandelbare Systeme.

Urban Pheromones zeigt digitale Individuen, die sich innerhalb eines Terrains bewegen und über farbige Pheromonspuren kommunizieren. Wege verdichten sich, verschwinden wieder, bilden neue Abzweigungen. Ähnlich wie Trampelpfade in einem Garten, die erst mit dem Durchqueren ausgestaltet werden.

Am Hildegardplatz, wo sich Wege der Stadt kreuzen, wird diese Idee unmittelbar erfahrbar. Die Installation macht sichtbar, dass auch eine Stadt wie ein Garten wächst. Zwischen Architektur, Geschichte und digitaler Simulation entsteht ein temporäres Ökosystem, in dem technologische und biologische Logiken ineinander übergehen.

Hildegardplatz

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 “J&J Dance Company” und “Theater Ensemble gegenSatz”

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei den Künstlerinnen

19 Franziska Bonell, Lisa-Maria Bonell und Mia Bschorer

Fantastische Momente

Bildende Kunst barrierefrei

Fantastische Momente
Franziska Bonell, Lisa-Maria Bonell und Mia Bschorer laden die Besucher:innen der KunstNacht zu einer besonderen Auszeit voller Fantasie und Magie ein. In der Buchhandlung Pröpster entfalten die ausgestellten Kunstwerke im Schwarzlicht eine ganz eigene Wirkung: Verborgene Details treten hervor, Farben beginnen zu leuchten und zwischen Blüten, Blättern und geheimnisvollen Landschaften erscheinen Tiere, Feen und fantastische Wesen.

Für einen Augenblick öffnet sich eine Welt jenseits des Alltags, voller Staunen, Träume und unerwarteter Entdeckungen. Die Werke laden dazu ein, genauer hinzusehen, die eigene Vorstellungskraft zu entfalten und in eine Atmosphäre einzutauchen, die Groß und Klein gleichermaßen begeistert.

Lassen Sie sich von den faszinierenden Licht- und Farbeffekten verzaubern und genießen Sie besondere Momente, die noch lange in Erinnerung bleiben. Diese kleine Reise in eine magische Welt verspricht ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Sinne.

Buchhandlung Pröpster, Residenzplatz 33

Foto: Maria Schedler

20 Maria Schedler

Schnittstellen der Gegenwart

Bildende Kunst Partizipativ barrierefrei

Zwischen Asphalt und Wurzelwerk entstehen innere Landschaften.
In den Collagen wachsen durch Farben, Fragmente und Kontraste eigenständige Bildgärten zusammen. Sie untersuchen gesellschaftliche und menschliche Spannungsfelder.
Die fragmentierten Bildelemente verweisen auf die Herausforderungen unserer Zeit - auf jene Schnittstellen, an denen Individuum und Gesellschaft, Natur und Technik sowie Körper und System aufeinandertreffen. Ihre Leuchtkraft im Kontrast zum schwarzen Hintergrund setzt einen bewussten Kontrapunkt: Wie Blüten öffnen die Farbflächen Räume der Wahrnehmung und Erinnerung. Sie verweisen auf die im Menschen angelegte Fähigkeit zu Wachstum und innerem Frieden.

Die Kreativ-Station lädt dazu ein, selbst kreativ zu werden und einen persönlichen Zugang zu den ausgestellten Bildern und der Collagetechnik zu entdecken. Mit Schere, Papier und Fantasie entstehen individuelle Postkarten-Collagen.

  • 19:00, Kreativ-Station

Kempten-Museum, Museumspädagogischer Raum, Residenzplatz 31

Foto: Hannes Weh

21 Hannes, Reini, Stefan, Alex, Uwe, Gerold

FLOWERBAUER

Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Die Formation „REGLAR“ spielt seit drei Jahren live, frei improvisierend im Proberaum. Dabei wird alles aufgenommen und hinterher veröffentlicht. So sind bis heute über hundert Aufnahmen entstanden. Wir springen zu sechst bei jedem Konzert ins kalte Wasser.

Kontakt-Impro-Tänzer:innen und Gäste sind eingeladen unsere Musik zu visualisieren und zu tanzen.

Der Reglar covert nicht – nicht mal sich selbst!
Der Reglar komponiert aus dem Moment heraus – Momentanmusik,
Der Reglar liebt Unkrautrock, jeder Wildwuchs kommt zur Blüte.
Der Reglar malt mit Klängen. Lauschen, agieren, weiterspinnen…
Der Reglar ist die Klangfarbenkapelle auf einer Blumenwiese.
Der Reglar hat keinen Guru, keine Methode und keinen Lehrer.
Der Reglar hat nur sich selbst und seine Liebe zur Musik.
Der Reglar wächst über sich hinaus – über Rockmusik, über Jazz, über Regeln.


Der Reglar reglART!

Tiefgarageneinfahrt an der Zumsteinwiese (Stadtpark)

copyright beim Künstler

22 Thomas Schafroth

Couleurs flottantes - Fließende Farben

Bildende Kunst barrierefrei

Gezeigt werden Fotografien von Reliefformen des Gesteins aus dem Gebiet ‘Marittime-Mercantour’ auf Latexpapier im Format 60 x 90 cm.

Diese feinen Erhabenheiten sind durch die Wirkung der Gletscher, Klima- und Wettereinflüsse entstanden, haben den Fels geschliffen und zeigen eine beeindruckende Linien- und Farbenvielfalt. Im Besonderen hat hier der Bergquell ‘Gordolasque’ seine Wirkung entfaltet.

Ein ideales Ambiente und passend zum Thema “Die Stadt als Garten” bietet der Ausstellungsort im Pavillon de Flora, mit seiner Gartenanlage.
Im barocken Stil gehalten, ist diese bei der Neugestaltung und Erweiterung des Finanzamtes (1978 – 1981) entstanden. Der im Rokoko-Stil erbaute Gartenpavillon “de Flora” konnte abschließend dorthin versetzt werden. Dieser wurde seinerzeit (1762) von Fürstabt Honorius Roth von Schreckenstein errichtet, einer der letzten Fürstäbte zu Kempten (1760 – 1785) und wohl in erster Linie als Teepavillon genutzt.

Pavillon de Flora, Am Stadtpark 3

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

copyright bei Faust

24 Elizaveta Savina

Träume in der Mondnacht

Bildende Kunst

Kempten als Garten der Erinnerung und Imagination
„Träume in der Mondnacht“ erzählt von einer Reise zwischen Ländern, Zeiten, Realität und Mythos. Die Ausstellung entstand aus den Erfahrungen einer Künstlerin aus Russland, die heute in Deutschland lebt, und verbindet Erinnerungen an die alte Heimat mit den Landschaften und Geschichten des Allgäus. Das Projekt interpretiert das Thema der „Gartenstadt“ als einen lebendigen Raum, in dem Natur, Erinnerung und Vorstellungskraft miteinander verwoben sind.

Der erste Teil ist den Landschaften und blühenden Gärten Russlands gewidmet – Bildern der Erinnerung und einer vergangenen Heimat. Der zweite Teil behandelt Übergang und Migration durch die Figur des Faust und die Tradition der deutschen Romantik: den Aufbruch in eine neue Welt, in der mythische Wesen und Pflanzen wie in einer Walpurgisnacht erwachen. Der dritte Teil entstand in Kempten. Botanische Hektographien verbinden Stadt und Natur und verwandeln Straßen und Plätze in einen Garten der Geschichten.

Bei der Vernissage können Besucher*innen kleine botanische Postkarten aus der Ausstellung als Erinnerung mitnehmen – wie Spuren eines Gartens aus der Stadt.

  • 19:00, Vernissage

Büro FW-ÜP Kempten, Salzstraße 12

copyright bei Jonas Maria Ried

27 Felix Remter, Jonas Maria Ried

Velutina und der Kehrubin

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Theater/ Literatur barrierefrei

In einer von den Künstlern eingerichteten versteckten Forschungsstation wird mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax), einer sogenannten invasiven Art gearbeitet.

Parallel wird eine Onlineumfrage gestartet, wie mit der Hornisse umgegangen werden soll.

In einer kollektiven Performance werden die Künstler und die Besucher:innen mit Laubbläsern und weiteren „Waffen“ aus dem Gartencenter eine Form für den „Kehrubin“, den Wächter des Garten Eden, suchen. In einer rituellen Darstellung wird der Wille des Volkes symbolisch vollzogen. Die Prozessionen beginnen an der Forschungsstation im Stadtpark und enden am Baum der Erkenntnis oder des Lebens.

Ob die Asiatische Hornisse bekämpft werden soll oder ob sie sich fortpflanzen darf, ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle und politische Frage, in der die Künstler den Stereotyp der bedrohten Heimat beleuchten.

  • 19:30, Prozessions-Performance
  • 21:00, Prozessions-Performance
  • 22:30, Prozessions-Performance

Stadtpark

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

copyright bei den Künstler:innen

29 Katharina Liebenstein, Robert Liebenstein

inside out, upside down

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

Perspektivwechsel auf vier Gartenebenen
Der Brunnen, der an Anna Schwegelin erinnert, die als Hexe verurteilt wurde, rückt in das Zentrum eines Kreuzgartens. Wer um den Brunnen geht, erhält Einblicke in vier verschiedene „Gartenräume“, die unser Verhältnis zum Garten auf unterschiedlichste Weise beleuchten.

Die Teufelsbuhlschaft
Hagzissa - Hexe - die in den Haag geht, sich auf der Grenze zwischen Natur und Kultur bewegt.
Inside out - eine Frau offenbart ihr Innerstes und wird zur Gespielin des Teufels.

Helden am Grill
Die Natur ist überwunden.
Alles gehorcht dem Diktat des menschlichen Willens.
Der Ausdruck von Männlichkeit schlechthin?
Wo bleibt der Weitblick?

Das große Krabbeln
Insekten, Würmer, Schnecken - Ekelig!
Wir lassen es doch wachsen.
Weit gefehlt.
Zeit, sich auf Augenhöhe zu begeben mit den wahren Helden unserer Gärten.

Paradies-Utopie
Wie sieht das Paradies für dich aus?
Ein Schlaraffenland?
Ewiger Friede - Wo der Löwe bei den Lämmern lagert?
Makellose Schönheit?
Erlaube dir einen Freiflug der Imagination.

Märchenerzählung: Betina Wenning erzählt Mythisches passend zu den Themen unserer Gartenflächen.

  • 21:00, Märchenerzählung
  • 22:00, Märchenerzählung

Anna-Schwegelin-Brunnen, Residenzplatz

copyright bei Allgäuer Lesefreu(n)de e.V.

30 Allgäuer Lesefreu(n)de e.V.

G-ART-EN Kempten

gefördertes Projekt Bildende Kunst barrierefrei

Gemeinsam wachsen durch Begegnung. Wurzeln schlagen in der Stadt. Ideen aufblühen lassen für die Zukunft.
Im Rahmen der KunstNacht 2026 wollen wir ein partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum entstehen lassen und dabei die Stadt wirklich als Garten denken.
Der derzeit graue, oft wenig belebte Platz am Wasserrad in der Gerberstraße verwandelt sich Schritt für Schritt in einen lebendigen künstlerischen G-ART-EN.
Dabei verschmelzen Natur, Bildende Kunst und gemeinschaftliche Gestaltung zu einem wachsenden Gesamtkunstwerk.
Mit dem Begriff G-ART-EN verbinden wir zwei Ebenen:
den Garten als Ort des Wachsens und die Kunst (Art) als Ausdruck von Kreativität.

Die Idee
Ein Garten entsteht nicht über Nacht – er wächst.
Ebenso wächst dieses Kunstprojekt durch viele Hände, viele Gedanken und viele Begegnungen.

Wasserrad am Mühlbachquartier, Gerberstr. 49

copyright bei den Azubis der Stadtgärtnerei Kempten

31 Azubis der Stadtgärtnerei Kempten

Des Gärtners Freund

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Wasser ist ein wertvolles Gut, nicht selten gehen wir verschwenderisch damit um.
Insekten aller Art, kleine Wesen die einen so wichtigen Teil im Ökosystem übernehmen.
Beide sind für uns als Gärtner unersetzlich, so sollten wir auch für sie sorgen.
Unser selbst gepflanztes Beet in passenden Magenta Farben, soll den Wert dieser zwei Komponenten
darstellen.

Pflanzbeet am Mührrad, Gerberstraße

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36

copyright bei der Künstlerin
Selina Klare, "Alpenglühen - Kultur der Heimat" & "Mosaike der Weiblichkeit"

33 Selina Klare, Paul Straubinger

Im Garten der Ideen

Bildende Kunst Interdisziplinär barrierefrei

Im Modehaus Reischmann stellen zur KunstNacht 2026 zwei Künstler:innen aus.

Selina Klare
“Alpenglühen - Kultur der Heimat” & “Mosaike der Weiblichkeit”
Die Modeentwürfe und künstlerischen Arbeiten von Selina Klare zu den Themen “Alpenglühen - Kultur der Heimat” und “Mosaike der Weiblichkeit” stellen einen kulturellen Beitrag und eine modische Interpretation des Themas “Die Stadt als Garten” dar. Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Modedesignstudiums an der Hochschule Trier und sind sowohl Teil der Bachelorarbeit der Künstlerin wie auch einiger Studienarbeiten. Die Stücke spiegeln das Thema Natur und Mensch in Formen, Farben und Bildsprache wider, stellen den Einklang des Menschen mit der Natur mittels Bekleidung und Mode durch künstlerische Darstellung dar und rücken den weiblichen Körper in den künstlerischen Vordergrund. Entstanden sind Bekleidungsstücke im Haute Couture-Stil, welche sowohl hochmoderne Praktiken wie 3D-Druck, klassisches Handwerk sowie künstlerische Techniken vereinen. Gezeigt wird ein abwechslungsreicher Mix aus Modeentwürfen, Fotografien, grafischen Arbeiten und Malereien.


Paul Straubinger
Deconstructing memories of alpine childhood
Kindheit, Vergangenheit und Erinnerungen – jeder Mensch trägt sie in sich. Die eigene Geschichte und die damit verbundenen Erinnerungen prägen uns und bleiben ein wesentlicher Teil unserer Identität. Mit den Jahren verlieren viele Erinnerungen an Schärfe, doch sie verschwinden niemals vollständig. Es ist, als lege sich ein feiner Schleier über die Bilder der Vergangenheit: Konturen werden weicher, Eindrücke verändern sich und manches verschwimmt. Dennoch bleiben diese Momente, ob glücklich, traurig oder besonders bewegend, für immer ein Teil von uns. Diese Arbeit über meine Kindheit und die damit verbundenen Erinnerungen ist eine Hommage an meine wunderbaren Eltern, meinen kleinen Bruder und meine gesamte Familie. Sie haben mich auf meinem Weg stets begleitet, unterstützt und ermutigt, meiner Leidenschaft zu folgen. Mode verstehe ich als Ausdruck von Schönheit und Ästhetik. Der Entwurf von Kleidung, die Persönlichkeit sichtbar macht, prägt mein kreatives Schaffen.

Modehaus Reischmann, Klostersteige 9

Foto: Carlton Bunce

34 Beatrix Koberger

Will ich in mein Gärtlein gehen

Bildende Kunst barrierefrei

Einladung zu einem verspielt-tiefgründigen Gartenfest:

Mit Hilfe der “Kreativgruppe des Kunstvereins Ebersberg” sind textile Exponate organischer Strukturen zu Installationen gruppiert, die nur auf den ersten Blick nach freundlichem Guerilla Gardening aussehen. Mit dunklem Humor konterkarieren die Kunstwerke die florale Atmosphäre und den heimeligen Gestus der Handarbeiten.
Die Techniken der traditionell weiblichen Handwerkskunst werden auf ihre subversiven Potentiale befragt. Die Künstlerin sucht nach den festgewachsenen Bildern in den Köpfen ihrer Betrachter:innen und rüttelt an deren Wurzeln.
Die verwendeten Ausgangsstoffe sind recycelt, übriggeblieben oder vom Wertstoffhof. Im so entstandenen Gärtlein geht es nicht romantisch zu, die gehäkelten Blattwerke sollen uns keine handwerkliche Bewunderung entlocken. Sie weisen auf eine Weltsicht hin, die gern als niedlich, harmlos und damit unwichtig eingeordnet wird, aber sie stehen in fragwürdiger Nachbarschaft.

Lyzeum- Passage, Auf'm Plätzle 1

Foto: Till Hamm

35 Till Hamm

Zwischenräume

gefördertes Projekt Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum

Sie hängen an Mauern, verstecken sich in Ecken, warten auf Fassaden, die niemand wirklich anschaut. Pixel-Wesen zwischen Pflanze, Tier und reiner Fantasie – erschaffen von Großen und Kleinen in gemeinsamen Workshops.
Über den Sommer sind sie in Kempten gewachsen. Bunte Fantasie an grauen Fassaden. Wer durch Kempten streift und genau hinschaut, sieht die Stadt plötzlich mit anderen Augen. Hast du sie schon entdeckt?

Start am Zentrum (ehemals ZUM)

copyright bei Till Hamm

36 Till Hamm

Wartegarten

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Der Busbahnhof ist ein Ort des Übergangs. Menschen kommen an, brechen auf, warten und bewegen sich weiter. Für die Dauer der KunstNacht verwandelt sich dieser Transitraum in einen „Wartegarten“. Die großformatigen Malereien zeigen Menschen in Beziehung zur Natur. Dabei greifen sie die architektonischen Strukturen der Wartehalle auf und verweben sie mit organischen Formen, Pflanzen und Landschaftselementen. So entstehen Bildräume, in denen sich gebauter Raum und Natur durchdringen. Im Sinne des Mottos „Die Stadt als Garten“ wird die ZUM zu einem Ort, an dem Wachsen, Verweilen und Begegnung sichtbar werden – mitten im Alltag der Stadt.

Schalterhalle Zentrum (ehemals ZUM)

Foto: Daniela Dorn

37 Daniela Dorn

Gartenliebe

Bildende Kunst barrierefrei

Abstrakte und gegenständliche Bilder. Bunt und einfarbig.
Daniela Dorn interessiert sich vor allem für intuitives Malen und die heilende Wirkung der Kunst. Sie setzt das Malen auch im Coaching ein: Es wird dadurch einfacher, raus aus dem Kopf und rein ins Gefühl zu kommen. Es geht ihr hierbei auch um die Wirkung der Farben auf den Menschen. Sie nutzt verschiedene Techniken - im Prinzip alles außer Ölfarben.

Mitarbeiterraum Zentrum (ehemals ZUM)

copyright bei Peter Miller

38 Heinz Peter Miller, Paul Miller, Fritz Mieroff, Hermann Kuffer, Petra Schlosser

Organische Zukünfte

Bildende Kunst

Wann schlägt Wachstum Wurzeln?
Organische Zukünfte lädt dazu ein, vertraute Orte neu zu betrachten. Wie verändern sich Städte, wenn Wachstum einmal nicht nur wirtschaftlich gedacht wird? Zwischen Natur, Zeit und menschlichem Gestaltungswillen entstehen Bilder, Ideen und kleine Interventionen, die gewohnte Perspektiven verschieben. Mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern eröffnen sie neue Sichtweisen auf unsere gebaute Umwelt. Das Projekt versteht sich nicht als Vorhersage, sondern als Einladung, über mögliche Zukünfte der Stadt nachzudenken – und darüber, welche wir selbst mitgestalten möchten.

Die Raumbeleuchter, Gerberstr. 45

Foto: Annika Wechs, Skulptur: Guido Weggenmann, Liebeswachstumsbeschleuniger

39 Guido Weggenmann

Liebeswachstums­beschleuniger

Kunst im Öffentlichen Raum Bildende Kunst barrierefrei

Dieses Werk ist ein radikaler Aufruf zur Menschlichkeit.
In einer Zeit der emotionalen Dürre fungieren
die pinken Gießkannen als Symbole für aktive
Empathie: Es ist Zeit, unsere Welt nicht nur zu pflegen,
sondern sie mit Liebe zu fluten.
Die Skulptur macht deutlich: Liebe ist kein passives
Gefühl, sondern ein Werkzeug, das wir entschlossen
einsetzen müssen.

Klostersteige

Foto: Sandra Müller

40 Die 3 von der Bahnschranke

Edgars Drachenhort

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum

Der Drache Edgar hat sein Nest mitten in der Stadt gebaut.
Drei leuchtende Eier ruhen in seinem Hort, mitten im Beet aus Pflanzen und Erde.
Von Zeit zu Zeit verlässt er sie und zieht seine Runden durch die Straßen und Plätze der Stadt.
Er kehrt immer wieder zurück im Vertrauen darauf, dass die Menschen der Stadt sein Gelege hüten.
Denn eine Stadt ist wie ein Garten: Was in ihr wachsen soll braucht Fürsorge, Aufmerksamkeit und viele behütende Hände.

  • 19:15, DRACHENFLUG durch die Stadt

Freitreppe, Fischerstraße 32

copyright bei der Künstlerin

41 Katharina Obermayr

Zwischen Stimmen und Stille

Bildende Kunst

Eine Stadt ist wie ein Garten: Sie lebt von Vielfalt. Dort, wo Menschen zusammenkommen und zugleich Raum für sich selbst finden, kann Gemeinschaft wachsen. Zwischen Stimmen und Stille entstehen Begegnungen, neue Ideen und unterschiedliche Sichtweisen. Wer seine Meinung bildet und sie offen einbringt, trägt dazu bei, dass Neues entstehen kann. Tradition und Moderne, Gemeinschaft und Individualität müssen keine Gegensätze sein – gemeinsam lassen sie die Stadt gedeihen, bunt, lebendig und voller Leben.

Rathausstraße 6 (Hinterhof)

copyright bei der Künstlerin

42 Mia Gascoigne

Mal dich glücklich! Kunst erleben, fühlen und selber erschaffen

Partizipativ

Selbst zum Pinsel greifen statt nur zuschauen - hier darf jede:r Künstler:in sein.
Das Piepmatz verwandelt sich in dein eigenes Atelier. Denn hier kannst du selbst zum Pinsel greifen und wunderschöne Motive gestalten. Tauche ab in die Aquarellwelt und spüre wie viel Spaß es macht die Pigmente auf dem Papier tanzen zu lassen.
Mia zeigt dir den gesamten Abend hindurch verschiedene Motive Step by Step. Setz dich einfach an einen der vielen Mitmach-Plätze und schwing den Pinsel. Egal ob Blümchen, herbstliche Blätter oder die pinke Gießkanne - gemeinsam wagen wir uns an verschiedene Motive. Vorwissen? Brauchst du nicht. Material? Ist vor Ort. Du willst deine Kunst dann mitnehmen? Na klar! Das allerwichtigste? Spaß! Denn selbst kreativ werden macht so glücklich! Hier erlebst du also kreative Glücksmomente. Wir freuen uns auf dich!

Piepmatz, Zwingerstr. 1

copyright bei Parktheater Kempten

43 lokale Künstler:innen (tbc)

Dance & Paint

Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Statt wie gewohnt erst zur Afterparty aufzusperren, öffnen wir dieses Jahr schon um 18 Uhr unseren Dancefloor ;)

Schnapp dir einen Drink, Leinwand, Pinsel und Farbe und mal einfach drauf los. Kein Motiv, keine Vorgabe, nur eine leere Leinwand und du. Kreative Tipps und Inspirationen bekommst du von unserem Künstler Duo vor Ort. Wir sorgen für den passenden Sound, damit der Pinsel ganz allein über die Leinwand schwingt. Und falls die Hand beim ersten Strich doch noch zittert, ist unser Team mit Rat und Tat zur Stelle.

Für Leinwand, Farbe und Pinsel zahlst du nur einen kleinen Unkostenbeitrag.

Am Ende ziehst du mit deinem eigenen Kunstwerk unterm Arm weiter oder bleibst einfach da. Wer selbst nicht zum Pinsel greifen will, ist natürlich genauso willkommen, ob zum Zuschauen oder gleich zum Tanzen.

Sobald die letzte Farbe aufgetragen ist, übernimmt POPART, unsere Afterparty, wie jedes Jahr den Rest der Nacht, und alle Künstler:innen und Kunstliebhaber:innen tanzen gemeinsam weiter.

POPART
Feiern - Musik - Drinks - Afterparty

Wer den ganzen Tag Kunst angeschaut hat, hat sich die Afterparty mehr als verdient. Willkommen zur offiziellen KunstNacht Kempten Afterparty im Parktheater.

POPART steht für knallige Farben, starke Kontraste und alles, was auffällt. Genau das erwartet euch heute Nacht auch auf unseren Floors.
Laut, bunt und definitiv nichts für Minimalisten.

  • 18:00, Start Dance & Paint

Parktheater, Linggstrasse 2

copyright bei der Künstlerin

44 Inca Hooff

BAUM SCHATTEN BAUM

Bildende Kunst barrierefrei

Ein Bild. Ein Baum. Ein Beitrag für die Zukunft.
BAUM SCHATTEN BAUM ist eine künstlerische Initiative, die Handlung und Ästhetik miteinander verknüpft: Jedes verkaufte Gemälde finanziert die Pflanzung eines neuen Baumes.
Bäume haben in der Kunstgeschichte eine sehr lange Tradition. Dabei wurden ihnen die verschiedensten Bedeutungen zugeschrieben: Vom Lebensbaum, dem Baum der Erkenntnis - oder wahlweise des Wissens - hin zur symbolischen Bedeutung als ein Zeichen der Beständigkeit, Kraft und Stärke. Mal die eines spirituellen Wissenden und Bewahrenden, oder einfach als ein Symbol für das Leben im Einklang mit der Natur. Auch in religiösen Darstellungen durfte der Baum, oder Teile von ihm, als Symbol nicht fehlen.
Die Ausstellung BAUM SCHATTEN BAUM konzentriert sich hingegen auf den Baum selbst, das “Kunstwerk Baum”. In den Gemälden und Studien der Künstlerin Inca Hooff dreht sich alles um “den Baum”. Besonders alte, markante Exemplare Deutschlands, Dänemarks und Schwedens finden hier ebenso einen Platz, wie die Kemptener Stadtbäume.

Künstlerhaus e.V., Beethovenstraße 2,

copyright bei den Künster:innen

45 Schüler:innen verschiedener Schulen in Kempten Polit-AG Freie Schule Albris

Komm, wir bauen uns eine Stadt

Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

Schüler:innen aus Kemptener Schulen präsentieren ihre kreativen Arbeiten zum Thema „Komm, wir bauen uns eine Stadt“. Mit Fantasie, Neugier und einem feinen Gespür für die Fragen unserer Zeit haben sie sich damit auseinandergesetzt, wie das Zusammenleben in der Stadt von morgen aussehen könnte.
Ob in Bildern, Modellen oder anderen künstlerischen Ausdrucksformen – die Kinder und Jugendlichen zeigen ihre ganz persönlichen Vorstellungen von urbanem Miteinander, nachhaltigem Leben und gemeinschaftlich gestalteten Räumen. Entstanden sind vielfältige Werke, die zum Staunen, Nachdenken und Gespräch anregen.
Die Polit-AG der Freien Schule Albris lädt herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Gemeinsam soll darüber gesprochen werden, welche Ideen in den Arbeiten stecken, welche Impulse sie für unsere Gesellschaft geben und wie wir die Zukunft unserer Städte gemeinsam gestalten können.

Underground Projekt U1

copyright bei Nadine Schmiedel
Nadine Schmiedel, Abstrakte Portraits

46 Nadine Schmiedel, Johannes Mayr, Andrea Kirchmayer, Kristina Stangl

Kunst im Reischmann Trend

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum Musik Partizipativ barrierefrei

In den Räumlichkeiten von Reischmann Trend werden zur KunstNacht 2026 die Ausstellungen von vier Künstler:innen gezeigt:

Nadine Schmiedel
Abstrakte Portaits
Durch expressive Pinselstriche, sichtbare Schichten und intensive Farbkontraste entsteht ein Gesicht, das sich nicht eindeutig festlegen lässt. Es bleibt offen - fragmentiert - und lädt die Betrachtenden ein, eigene Erfahrungen und Gefühle hineinzulesen.
Der Prozess ist intuitiv und körperlich. Farbe und Struktur ersetzen Sprache.
„I did it” steht dabei für einen Moment der Selbstbehauptung, des Abschlusses eines inneren Prozesses, und des
Stolzes nach Chaos.


Johannes Mayr
Solitude
Johannes Mayr präsentiert neue Werkreihe in Kempten
Der Kemptener Künstler Johannes Mayr zeigt in seinem neuesten Zyklus „Solitude“ eine faszinierende Symbiose aus kunsthistorischen Zitaten und persönlicher Introspektion.
Mit seiner neuen Ausstellung unter dem Titel „Solitude“ lädt der 1955 geborene Künstler Johannes Mayr zu einer visuellen Reise in das Spannungsfeld zwischen Mensch und Unendlichkeit ein.
Neben der Solitude-Serie zeigt der Künstler anlässlich der KunstNacht weitere Werke u. a. Interpretationen der Werke von Vincent van Gogh.
Das Programm wird abgerundet von einer weiteren Leidenschaft des Künstlers – Landschaftsfotografie. Zu sehen sind zwei hochwertige Fotobücher von diversen Reisen durch Südamerika.


Andrea Kirchmayer
Zwischen Beton und Blüte – Vom Riss im Asphalt zur blühenden Vision
Mich fasziniert die Kraft der Natur, die selbst dort ihren Platz findet, wo wir sie kaum erwarten: in Asphaltfugen, an Mauern, zwischen Gebäuden. Diese stillen Zeichen des Lebens bilden den Ausgangspunkt der Installation.
Fotografien urbaner Natur treffen auf abstrahierte Blütenformen. Dokumentation begegnet Vision, Realität trifft auf Möglichkeit. Dazwischen nehmen die Besucher:innen barfuß auf natürlichem Untergrund Platz.
Die Installation nimmt sie mit auf eine Reise zwischen urbaner Realität und blühender Vorstellungskraft. Begleitet von Musik und Naturgeräuschen entsteht ein Perspektivwechsel, der die oft übersehenen Verbindungen zwischen Stadt, Natur und Leben sichtbar macht.
„Zwischen Beton und Blüte“ versteht die Stadt nicht als Gegensatz zur Natur, sondern als lebendigen Raum voller Wachstum, Schönheit und Möglichkeiten.


Kristina Stangl
Innenland
In meinen Bildern geht es weniger um konkrete Orte als um Stimmungen, Erinnerungen und Gefühle. Inspiriert von Licht, Natur und Atmosphäre entstehen Arbeiten, die zwischen Abstraktion und Wahrnehmung schweben.

Durch viele Schichten, Spuren und intuitive Prozesse entwickeln sich Bildräume, die offen bleiben und Raum für eigene Gedanken und Erinnerungen lassen. Mich interessiert dabei besonders das, was man spürt, aber nicht unbedingt benennen kann.

Reischmann Trend, Bahnhofstraße 3-5

copyright beim Künstler

47 Lukas Rehm, Hauke Berheide, Tilmann Rödiger, Amy Stebbins

Lo Rho Hi Rise

gefördertes Projekt Bildende Kunst

«Lo Rho Hi Rise» ist eine 4-Kanal Videoinstallation. Sie thematisiert die Stadt als Manifestation
der Zivilisation in ständiger Negation und Abhängigkeit von den Kräften der Natur am Beispiel Chicagos,
dem Geburtsort des Skyscrapers. Performerx Darling Squire verkörpert mehrere Figuren verschiedener
gesellschaftlicher Schichten, die den Kräften der Natur als Fahrradkurier ausgeliefert sind, finanziell privi
legiert in den Höhen des Marina City Towers leben, im Polizeidienst dem Verhältnis von Witterung und
Gewalt nachgehen, oder für die Versorgung der Stadt
mit Wärme und Nahrung sorgt. Die Stummfilmkomposition von Hauke Berheide arbeitet mit
instrumentierten Foleys, Motiven aus der Musikhistorie Chicagos ergänzt durch den stechenden Klang
von Zikaden.

Parkhaus Reischmann Trend, Bahnhofsstr. 3-5

copyright bei Chaarts Chamber Artists

48 Chaarts Chamber Artists

Wundertüte zur KunstNacht - Classix Kempten

Musik barrierefrei

Wenn die KunstNacht Kempten ihre Türen öffnet, wird das Foyer zur kleinen Weltreise zwischen Ungarn, Rumänien und Spanien. In der Wundertüte Gipsy Night“ begegnen sich feurige Rhythmen, virtuose Melodien und köstliche Düfte. Schon vor Konzertbeginn lockt frisch gekochtes Gulasch die Besucher:innen an die Tische, bevor sich dann um 19 und um 21 Uhr die Bühne in ein musikalisches Karussell verwandelt.

Von Sarasates funkelnden Zigeunerweisen über Brahms’ temperamentvolles Klavierquartett in d-Moll bis zu Bartóks Rumänischen Volkstänzen tanzen die Motive, Themen und Emotionen wild und frei. Dazu gesellen sich Tsardaz und Enescus Ungarische Rhapsodie, die das Publikum mitnehmen auf eine Reise durch Klangfarben, Saitenzauber und Tastenfeuerwerk.

Pablo de Sarasate (1844–1908)
Zigeunerweisen op. 20 (1878)

Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze

George Enescu (1881–1955)
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11

Vittorio Monti (1868–1922)
Csárdás (um 1904)

  • 19:00, Konzert
  • 21:00, Konzert

Theater in Kempten, Theaterstr. 4

copyright bei der Künstlerin

49 Lisa Marie Ghabbour Hanna

WE ARE. NATURE.

Bildende Kunst barrierefrei

WE ARE. NATURE.
Eine Reflexion über die Schöpfung. Ein Weg des
Erinnerns.
Möge sie dich daran erinnern, dass du Teil von etwas
Größerem bist. Dass die Natur nicht nur um uns herum
lebt, sondern auch in uns.
WE ARE. NATURE.
A Reflection of Creation and a Path of
Remembrance.
May it inspire you to see yourself as part of
something greater. A reminder that nature lives
within us, not just around us.

Staehlin GmbH, Gerberstraße 32-34

Foto: Felix Grünschloss

50 Selten Perfekt, Steptanz! Werkstatt, gotango kempten und Jonglierwerk

Live-Musik mit Irish Dance, Tango Argentino und Jonglage-Show

Tanz/ Performance Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

In dieser wunderbaren Live-Performance tun sich die Musiker:innen von Selten Perfekt mit Tänzer:innen und Jongleur:innen aus Kempten zusammen. Die Tänzerinnen der Steptanz! Werkstatt führen uns nach Irland in die Welt des Irish Dance.

Anschließend reisen wir mit „gotango kempten” weiter nach Buenos Aires zum Tango Argentino.
Nach Einbruch der Dunkelheit wirbeln die Jongleur:innen vom JonglierWerk mit ihren Keulen durch die Nacht und verzaubern mit ihren Lichtspielen das Publikum.
All das wird von Selten Perfekt musikalisch umrahmt.

  • 19:00, Live-Musik von Selten Perfekt mit Tanz: Irish Dance von der Steptanz! Werkstatt und Tango Argentino
  • 21:30, LED-Jonglage mit JonglierWerk

Rathausplatz

copyright bei HOI e.V.

51 HOI! Psychosoziale Hilfsgemeinschaft e.V. und andere

“Die Stadt als Garten“ – Vielfalt, Wachstum und neue Perspektiven

Bildende Kunst

Ziel: Abbau von Stigmata, Förderung der Inklusion, Stärkung des Selbstwertgefühls der Künstler:innen und Schaffung eines offenen Dialogs zwischen den psychiatrieerfahrenden Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit.
Das Thema “Die Stadt als Garten” bietet vielfältige Anknüpfungspunkte:
Wachstum, Entwicklung und Veränderung: Persönliches Wachstum, Genesungsprozesse, die Natur im städtischen Raum.
Ruhepol und Inspirationsquelle: Orte der inneren Einkehr, kreative Prozesse, Achtsamkeit.
Gemeinschaft und Abgrenzung: Gemeinsame Räume, aber auch das Bedürfnis nach Rückzug und Schutz.
Ästhetik: Ob wild, geordnet oder künstlich – Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Naturdarstellungen.

Geschäftstelle HOI! e.V., Rathausplatz 15

copyright bei den Künstler:innen

52 Anne Kathrin Rochna

StadtSCHICHTen

Partizipativ

StadtSCHICHTEN – Struktur · Mensch · Raum – Wir sind der Garten

Eine Stadt besteht aus mehr als Häusern, Straßen und Plätzen. Sie wächst aus Erinnerungen, Begegnungen und den Menschen, die sie prägen. Zur KunstNacht lädt StadtSCHICHTEN dazu ein, Kempten aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Im Salon werden verschiedene Ebenen der Stadt sichtbar: ihre Strukturen, ihre Geschichten und die Menschen, die sie lebendig machen. Licht, Linien und Begegnungen verweben sich zu einer begehbaren Installation zwischen Stadt und Garten. Mal tritt die Architektur in den Vordergrund, mal das menschliche Miteinander, mal die Frage, wie wir unsere Stadt gemeinsam gestalten.

Eine Ausstellung zum Entdecken, Verweilen und Mitgestalten.
Denn jede Stadt besteht aus vielen Schichten. Und wir alle sind Teil davon.

Der SALON, Sigmund-Ullmann-Platz 1

copyright bei der Künstlerin

53 Petra Steinhauser

Kommunikation mit Aquarellkunst

Bildende Kunst barrierefrei

Kommunikation zwischen den Dingen, zwischen Allem – festgehalten in Aquarell.
Aquarellkunst als verbindender Dialog. Kommunikation ist überall und gibt Energie Fokus. Sie klärt, nährt und verstärkt. Sie liebt, versteht, wandelt und heilt. Sie vermag Großes und vieles von ihr bleibt unsichtbar. Das interessiert mich. In großformatigen Aquarellen und Aquarell Paper Art in Käseschachteln gehe ich in Kontakt: mit MIR, mit Menschen, mit der Natur, mit dem Moment und dem was durch mich lebendig werden will.

Kronenstraße 8

Skulptur und Foto: Guido Weggenmann

54 Guido Weggenmann

Kosmos

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Kosmos ist eine skulpturale Reflexion über die Vielfalt und Dynamik des Lebens. Aus Stahl geformt und in leuchtenden Farben lackiert, erhebt sich das Werk als frei fließendes Band in den Raum. Die Bewegung der Form verweist auf die ständige Wandlung, die allen natürlichen und menschlichen Entwicklungen zugrunde liegt.

Die farbigen Übergänge stehen für die Vielfalt von Kulturen, Erfahrungen und Lebenswegen. Jede Farbe bewahrt ihre Eigenständigkeit, doch erst ihr Zusammenspiel schafft Harmonie. So wird die Skulptur zu einer Metapher für Diversität als verbindende und schöpferische Kraft.

Die aufstrebende, spiralartige Form symbolisiert Wachstum, Veränderung und die Suche nach Orientierung. Offene Schleifen und unvorhersehbare Richtungswechsel machen sichtbar, dass Leben kein geradliniger Prozess ist, sondern ein Geflecht aus Begegnungen, Entscheidungen und Möglichkeiten.

Gerberstraße 2

Foto: Ralf Lienert
Ponikausaal

55 Five Frequencies, Rosa Maria Reuther, Iris Heiland, Christine Freitag, Wiebke Schulz, Tanzperformance “wachsenlassen”

Tanz und Musik im Ponikausaal

Tanz/ Performance Interdisziplinär Musik

Zur KunstNacht öffnet die VR Bank Kempten-Oberallgäu traditionell den Ponikausaal, den prächtigen Festsaal im Stil des Rokoko von 1741.
Neben Informationstafeln zur Geschichte des über 500 Jahre alten Gebäudes findet in diesem Jahr auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz statt.
Aufgrund der statischen Gegebenheit bitten wir um Verständnis, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Gästen das Gebäude bzw. den Ponikausaal betreten kann.


Five Frequencies
Musikalische Eröffnung mit der Sing- und Musikschule

Ferdinand Hengge (Saxophon), Anton Hengge (Drums), Jakob Janker (Trompete), Liam Rick (Bass), Tim Klingenberg (Piano)

Rosa Maria Reuther, Iris Heiland
Getanztes Duo
Was wird lebendig in mir, wenn ich Kontaktimprovisation erlebe? Was bewegt mich innerlich?

Die Wurzelbahnerin, Frau Ranke, Weitendes Erblühen, Wuchern Unstoppable, Lichtsuchender Keimling, Swirly Lowis, Rankende Sehnsucht, die Aufstrebende Frau Keim und Sprießeliese
wachsenlassen
Die Tanzperformance „wachsenlassen” widmet sich dem beharrlichen Wachstum der Natur und ihrem Überwuchern starrer Strukturen.
Musik: „Still Urban” von Fred Frith.


Rosa Maria Reuther, Christine Freitag, Wiebke Schulz
Trio
Wie kann ich unterstützend im Trio in Verbindung sein?
——

  • 19:00, Five Frequencies
  • 20:30, Getanztes Duo
  • 21:30, Tanzperformance "wachsenlassen"
  • 23:30, Trio

Ponikausaal, Rathausplatz 12

copyright bei Marius Etienne

56 Marius Etienne

Bekannte Orte aus neuen Blickwinkeln

Kunst im Öffentlichen Raum Bildende Kunst barrierefrei

Zwischen Licht, Raum und Begegnung
Die Fotogalerie zeigt Fotografien, die kleine Momente, Begegnungen und Stimmungen im öffentlichen Raum festhalten. Unter dem Titel „Bekannte Orte aus neuen Blickwinkeln“ werden Kempten und die umliegende Region aus ungewöhnlichen Perspektiven präsentiert. So entstehen neue Sichtweisen auf vertraute Orte und die oft übersehene Schönheit des Alltäglichen.

Logopädische Praxis Wolfgang Meyer-Müller, Rathausplatz 7

copyright bei den Künstlern

57 Emil Döring, Torben Döring

Kunst + Kompost

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Wir bringen die KunstNacht in die Rakete. Und das ist eine doppelte Premiere. Das erste Mal öffnet die Rakete zur KunstNacht ihre Pforten. Und mit einem Drink an der Bar (oder ohne) kann die erste Kooperation von Emil Döring mit seinem Vater Torben betrachtet werden. Beide haben für die Ausstellung mit dem Thema Garten/ Natur und recycelten Materialien gearbeitet. Dabei herausgekommen ist ein ungewöhnlicher, farbintensiver Mix aus klaren Aussagen, humorvollen Wortspielen und zum Grübeln bringenden Motiven auf verschiedensten Hintergründen.

KUNST + KOMPOST
Emil + Torben Döring
Sohn (11) + Vater (47)
Streetart + Malerei
Neu + Alt

Leinwand, Acrylfarbe, Bleistift + recycelte Papiertüten, Verpackungsmaterial, Bilderrahmen

Blumen + Lebewesen
Wortspiele + Statements
Kunstnacht + Rakete

Rakete, Rathausplatz 2

copyright bei den Künstlern

58 Torsten Mühlbach, Gregor Passens, Special Guest: Daniel Door

Five Seasons

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Für die KunstNacht Kempten 2026 planen wir eine Multi-Licht-Skulptur-Sound-Installation in und vor der AÜW Turbinenhalle. Im Mittelpunkt steht unsere 5 Meter hohe „Friedenstaube“, erhöht auf einem Drehsockel im hinteren Bereich der Halle. Ergänzt wird sie durch weitere Spiegelskulpturen, die in der Halle sowie vor dem Gebäude platziert sind und sich teils motorisch drehen. Die reflektierenden Oberflächen reagieren auf Licht, Raum und Bewegung und binden Besucher:innen unmittelbar in das Werk ein.
Ein eigens entwickeltes Lichtkonzept für Innen- und Außenbereich verstärkt die Wahrnehmung der Spiegel- und Rotationswirkung. Zusätzlich begleitet der Soundkünstler Daniel Door das Ensemble mit einer ortsbezogenen Klangkomposition, die die skulpturale Wirkung atmosphärisch erweitert. So entsteht in und vor der Turbinenhalle ein konzentriertes Zusammenspiel aus Skulptur, Licht, Klang, Spiegelung und Bewegung.

AÜW Turbinenhalle, Illerstraße 16

copyright bei der Künstlerin

59 Ellinor Euler

HAVE YOU SEEN HER

Bildende Kunst

Arbeiten aus den Jahren 2010 bis 2026:
Die Linie, einst Trägerin klarer Bedeutung und exakt gezeichnet, hat sich in ihrer Arbeit emanzipiert. Sie ist nicht länger nur Mittel, sondern wird selbst zum Thema: als Spur auf der Fläche, als Bewegung im Raum. In ihren Arbeiten löst sich die Linie von der Zeichnung. Sie tritt in den Raum, wird Körper, wird Material. Als Raumzeichnung bildet sie fragile Gefüge zwischen Sichtbarkeit und Auflösung. Ihre zeichnerische Praxis gründet auf einfachen geometrischen Formen – Dreieck, Quadrat, Kreis und Linie. Aus ihnen entwickeln sich im Raum Kugeln, Zylinder, Würfel und offene Strukturen, die sich ausdehnen, verbinden, durchdringen. Mit verstricktem Draht entstehen netzartige Gebilde, leicht und durchlässig, an Spinnweben erinnernd. Jedes Element steht in Beziehung zum anderen; ein Geflecht, in dem alles miteinander verbunden ist. Die Arbeiten scheinen sich zu entmaterialisieren. Sie laden den Blick ein, durch sie hindurch zu wandern, sich zu verlieren und neu zu orientieren.

Ausstellungsdauer: 24.08. – 17.12.2026

Galerie Stadtstadel, Illerstraße 15

copyright bei Klaus Fohrer

60 Klaus Fohrer, Besucher:innen „Haus Lichtblick“ der Diakonie Allgäu, Theaterverein “die Bühnentaucher”, Ensemble „die Minderbemittelten“ und weitere

Künstlerischer Streifzug durch Kempten

Bildende Kunst Theater/ Literatur Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Was geschieht, wenn wir die Stadt als Garten betrachten – als Ort voller Entdeckungen, Begegnungen und Geschichten?
Der Künstlerische Streifzug durch Kempten lädt dazu ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. In Pavillons auf dem Parkplatz entstehen in Zusammenarbeit mit der Tagesstätte „Haus Lichtblick“ der Diakonie Allgäu kleine Erlebnisräume mit Installationen, Objekten, Bildern und Fotografien, die verschiedene Orte und Stimmungen Kemptens aufgreifen.
Spielangebote mit Bezug zur Stadt laden zum Mitmachen ein, während eine kleine Bühne Raum für Theaterbeiträge vom Verein „die Bühnentaucher“ und dem Ensemble „die Minderbemittelten“, ein bajuwarisch-preußisches Sprechtheater bietet. In Planung sind lyrische Texte und Musikbeiträge. So entsteht ein Ort des Austauschs und der Begegnung. Das genaue Programm ist dann bei uns auf Facebook und Instagram einsehbar. Für einen Abend verwandelt sich der Parkplatz in einen Garten der Kunst zum Verweilen, Entdecken und Genießen.

Parkplatz zwischen Diakonie Allgäu und St. Mang-Kirche

copyright bei den Künstler:innen

61 Nikolaus Fasslrinner, Dorothea Klug

Ich will ein Garten sein

gefördertes Projekt Tanz/ Performance Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

Zwischen Himmel und Erde entfaltet sich ein Paradies aus Tusche
Während der KunstNacht verwandelt sich das Innere der St.-Mang-Kirche in einen schwebenden Garten. Zarte Tuschezeichnungen schweben in unterschiedlichen Höhen durch den Raum und bewegen sich sanft mit jedem Luftzug. Getragen von Heliumballons entstehen flüchtige Bilder, die den Kirchenraum in eine poetische Landschaft verwandeln.
Zu entdecken sind Pflanzen und Tiere – frei und gestisch mit schwarzer Tusche gezeichnet. Die offenen Formen lassen Raum für eigene Assoziationen und laden dazu ein, die Arbeiten aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Besucher:innen können zwischen den schwebenden Zeichnungen hindurchgehen, verweilen und in diese traumhafte Szenerie eintauchen. Inspiriert von Rilkes Gedicht „Ich will ein Garten sein“ entsteht ein Ort der Ruhe und Imagination. Die gewohnten Größenverhältnisse verschieben sich: Der Mensch erscheint klein, Pflanzen werden groß und präsent. So eröffnet sich ein Garten als poetischer Sehnsuchtsort – ein Raum zum Entdecken, Träumen und Innehalten.

St.-Mang-Kirche

Foto: Wolfram Grzabka
Cornelia Brader

62 Cornelia Brader, Ulla Reiter, Theo Hoffmann, Florian Rautenberg, Guido Weggenmann, Katharina Pfeifer, Markus Elhardt

EDEN - das Paradies gehört uns!

Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik barrierefrei

„EDEN – Das Paradies gehört uns!“ entsteht zur KunstNacht Kempten als künstlerischer Erfahrungsraum über das Verhältnis von Stadt, Natur und Gemeinschaft. Unter dem Leitmotiv „Die Stadt als Garten“ vereint das Projekt Skulptur, Objektkunst, Installation, Musik und Performance zu einem offenen Dialog über Wachstum, Wandel und Teilhabe. Das Paradies wird nicht als ferner Sehnsuchtsort verstanden, sondern als etwas, das dort entsteht, wo Menschen ihre Umgebung bewusst wahrnehmen und gestalten. Die Arbeiten von Cornelia Brader, Ulla Reiter, Theo Hoffmann, Florian Rautenberg und Guido Weggenmann entfalten sich in der Südhalle der St.-Mang-Kirche, der Erasmuskapelle und auf dem St.-Mang-Platz. Klanginterventionen von Katharina Pfeifer sowie die Performance von Markus Elhard als Paradiesvogel erweitern die Ausstellung um akustische und körperliche Ebenen. EDEN lädt dazu ein, die Stadt als gemeinsamen Garten zu erleben: vielfältig, offen und lebendig.

St.-Mang-Platz, Erasmus Kapelle, Südhalle St.-Mang-Kirche

Foto: studio ernst

63 Lisa Ernst (studio ernst), Julia Obermaier

Nourished

Bildende Kunst Partizipativ barrierefrei

Eigene Arbeiten & offene Druckstation
Ein Garten lebt durch seine Pflanzen. Eine Stadt durch ihre Menschen. Jede:r braucht etwas anderes – Licht, Raum, Nähe, etwas das nährt.
Was lässt uns in einer Stadt aufblühen? Der Morgenkaffee im Lieblingscafé. Die Bank an der Iller mit dem perfekten Sonnenwinkel. Der Abend mit Freunden, das vertraute Gesicht. Es sind keine großen Dinge, aber sie halten uns. Sie verwurzeln uns.
Von diesem Gedanken ausgehend zeigt studio ernst eigene Malereien und lädt zum Mitmachen ein: An einer offenen Druckstation gestaltet jede:r seine eigene Karte – zum Mitnehmen oder als Antwort auf die Frage: Was nährt dich in der Stadt? So wächst über den Abend ein gemeinsames Bild. studio ernst ist selbst so eine Kraftquelle – ein Kreativstudio, das in Workshops Raum gibt, mit den Händen etwas Schönes zu schaffen.

Auch Atelier Julia Obermaier lädt zum Mitmachen ein: An der Button-Station entsteht selbst gestalteter Schmuck, ein Talisman zum Mitnehmen.

Offene Druckwerkstatt – gestalte deine eigene Karte. An der offenen Druckstation gestaltet jede:r mit Linol-Stempeln seine eigene Karte – zum Mitnehmen, zum Verschenken oder als Antwort auf die Frage: Was nährt dich in der Stadt? Wer mag, hängt seine Karte auf und wird Teil eines gemeinsam wachsenden Bildes.

What nourishes you?

studio ernst/ Atelier Julia Obermaier, Sankt-Mang-Platz 9

copyright bei Fabian Sonnenberg

64 Fabian Sonnenberg

Bitte nicht gießen

gefördertes Projekt Bildende Kunst barrierefrei

„Bitte nicht gießen“ ist ein Hausmodell, das auf poetische Weise das Spannungsfeld zwischen Mensch, Natur und gebautem Raum erkundet. Hinter seinen Fenstern entfalten sich fragile Miniaturwelten: Echte Pflanzen, Erde, Töpfe und filigrane Scherenschnittfiguren begegnen sich in kleinen Szenen voller Fantasie. Dabei entstehen Erzählungen über Kontrolle, Wachstum, Widerstand und das Zusammenleben von Mensch und Natur.

Das Projekt greift die Idee der „Stadt als Garten“ auf und verwandelt vertraute architektonische Strukturen in lebendige, überraschende Räume. Pflanzen durchbrechen Ordnungen, Figuren reagieren auf ihre Umgebung, und jede Szene eröffnet neue Interpretationen. Besucher:innen sind eingeladen, die Details zu entdecken, eigene Geschichten zu entwickeln und die Beziehung zwischen urbaner Ordnung und natürlicher Lebendigkeit neu zu betrachten.

Studio Erika, Mehlstr. 1

copyright bei Untergrund Dachboden Kollektiv

65 Untergrund Dachboden Kollektiv

Haltung

barrierefrei Bildende Kunst

Vom Untergrund an die Oberfläche mit schwarz/weiß Fotografie, Videosequenzen und Klangelementen.

Haltung ist Zustand:
düster, beklemmend, ehrlich, schonungslos, roh, hart, kalt, direkt, unverblümt, nackt,
gnadenlos, kompromisslos, verstörend, erdrückend, greifbar, fühlbar, kontrastreich.

Haltung ist auch: hinsehen, aushalten, dranbleiben, auch wenn es unbequem ist.
Untergrund ist: unpopulär, unangenehm, unbequem, unkonventionell, unverfälscht.

Galerie Kunstreich/ artig e.V., Schützenstr. 7

copyright beim Künstler

67 Maré

Still Growing

Bildende Kunst

Porträts über Wachstum und Veränderung:
Still Growing versteht den Menschen als Wesen im Wandel. Die Ausstellung zeigt realistische und teilweise aufgelöste Ölportraits, in denen Zustände wie Druck, Kontrolle, Zweifel und Fokus sichtbar werden. Ausgangspunkt sind bekannte Persönlichkeiten aus Sport und Musik. Sie stehen jedoch nicht als Ikonen im Mittelpunkt, sondern dienen als Projektionsflächen für Erfahrungen und Emotionen, die vielen Menschen vertraut sind.

Durch die malerische Übersetzung werden die Motive aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst. Wie ein Garten durch Zeit, Begegnungen und äußere Einflüsse geprägt wird, tragen auch Menschen die Spuren ihrer Erfahrungen in sich.

Die Arbeiten laden dazu ein, innezuhalten und Wachstum nicht als Ziel, sondern als fortlaufende Bewegung zwischen Unsicherheit, Veränderung und Selbstfindung zu begreifen. Der Mensch erscheint dabei nicht als fertige Figur, sondern als jemand, der sich stetig verändert und weiterentwickelt.

Room of Secrets, Bäckerstraße 17

copyright bei Hermann Rupp

68 Architects for Future (BDA), architekturforum allgäu e. V., Nicola Reiter

“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss” und “wehr/haft”

gefördertes Projekt Interdisziplinär Partizipativ Bildende Kunst

Im ReglerHaus der Baukultur finden zur KunstNacht 2026 zwei Ausstellungen und mehrere Programmpunkte statt:

Architects for Future, BDA, architekturforum allgäu e.V.
“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss - Transformation ReglerHaus im Altstadtpark”

In Zeiten der Klima-Katastrophe kommt dem Bestandserhalt unserer gebauten Umwelt eine immer größere Bedeutung zu. Statt Abriss & Neubau, verbunden mit einer weiterhin konstanten Versiegelung von Naturflächen, lautet das Gebot der Stunde Bestandsgebäude weiterzubauen. Dazu liefert die Ausstellung eine Reihe vorbildlicher Beispiele: Praktisches Beispiel “Transformation ReglerHaus”
Das architekturforum allgäu beabsichtigt, das leerstehende ReglerHaus, ein Relikt des ehem. Gaswerkes an der Iller, langfristig in ein “Haus der Baukultur” zu transformieren. In der KunstNacht wird aufgezeigt, wie die Geschichte des Gebäudes langfristig weitergeschrieben werden kann. Besucher:innen sollen dabei die Gelegenheit erhalten, Ihre Wünsche und Vorstellungen an die Zukunft des Gebäudes einzubringen. Der soziokulturelle Anspruch wird im Altstadtpark zu einer Belebung des öffentlichen Natur-Raumes führen & einen Beitrag zur “Stadt als Garten” leisten.


Nicola Reiter
wehr/haft

Mit dem Projekt »wehr/haft« geht Nicola Reiter der Frage nach: Wie viel Wehrhaftigkeit braucht unsere Demokratie? Die Themen Wehrdienst und Wehrpflicht sind gesellschaftspolitisch hochaktuell und berühren grundlegende Fragen nach individueller Freiheit und dem Schutz demokratischer Werte. Ein Ausgangspunkt der Fotoarbeit ist das Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne in Kempten. Teile des Areals befinden sich seit Jahren in einem Zwischenzustand: Gebäude stehen leer. Die Natur erobert die ehemals militärisch genutzten Flächen zurück. Die Fotografien zeigen diesen Wandel in poetischen Bildern, verweisen zugleich auf die Geschichte des Ortes und werfen Fragen nach seiner zukünftigen Nutzung auf. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Porträts, die zusammen mit Auszubildenden der Bundeswehr in Sonthofen, sowie mit Jugendlichen der Jahrgänge 2008 und 2009 entstehen. Als Rauminstallation stellt das Projekt bewusst offene Fragen und lädt Besucher:innen ein, ihre Perspektiven einzubringen.

  • 20:00, Vortrag zu Kasernenarchitektur des Architekturforums Allgäu
  • 21:00, Poetry Slam Beitrag von Paul Genster
  • 22:00, Kurzvorstellung `LET`S FIX IT! und `Transformation ReglerHaus`

ReglerHaus der Baukultur, Webergasse 14

copyright bei der Künstlerin

69 Elisa Hammerbacher, Katharina Heuck, Verena Matzner, Wastl Penski

Wilde Wiese

Bildende Kunst Theater/ Literatur Musik barrierefrei

Für den Abend zur KunstNacht 2026 stellt der Lollipop e.V. seine Räumlichkeiten verschiedenen Künstler:innen und ihren Kunstformen zur Verfügung.
Die Allgäuer Fotografin Katharina Heuck setzt sich in ihrer Serie von Portraits unter dem Titel “Aren’t we connected?” mit dem Einklang vs. der Diskrepanz der menschlichen Naturverbundenheit auseinander.
Die Fotografin Elisa Hammerbacher macht das Medium Fotografie in ihrer Ausstellung nicht nur visuell, sondern auch haptisch erfahrbar, indem sie mit verschiedenen Drucktechniken mehre Ebenen übereinander legt. Bei der Thematik ihrer Motive bewegt sie sich im Bereich der Dystopie: “Die Stadt und ihre Abwesenheit von Garten”.
Die Fotografin Verena Matzner sucht in ihrer Ausstellung “den Garten in der Stadt” und bewegt
sich motivisch durch die Stadt, auf der Suche nach organischen Elementen.
Der Hamburger Laienschauspieler und Dichter Wastl Penski wird an dem Abend Gedichte
performativ auf die Bühne bringen.

Lollipop e.V., Freudental 4

copyright bei KQA Allgäu e.V.

70 Animosacryl, Bela A., Birgit Ulm, Daniel Rauch, Falk, Jan Hücker, KemptenStreets, Mila Noir Painforpleasure collective, Sarah Klüpfel, Splitterfaser Akt, Susanne von Großau

Geheimer Garten

gefördertes Projekt Theater/ Literatur Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

In der Allgäuhalle erblüht ein „Geheimer Garten“. Der Kulturquartier Allgäu e.V. lädt dazu ein, Kunst in einem historisch wichtigen Raum zu erfahren. In einer lebendigen Ausstellung begegnen sich:

Animosacryl: florale Linoldrucke zum Mitmachen
Bela A.: detailverliebte Trashkunst - Gesichterbilder
Birgit Ulm: Fotografien - Kemptens Un:Orte
Daniel Rauch: klassisch experimentelle Bildhauerei - Stein
Falk: Mixed Media Installation - Falk and Devotion
Jan Hücker: Elektro-Live-Projekt „Artokalypse“ - Synthesizer und Handpanklänge
KemptenStreets: Fotografien über die Rückeroberung urbaner Räume durch die Natur
Mila Noir: Mixed Media - märchenhafte Illustrationen & Werkstatt schöner Dinge
Painforpleasure collective: live Tattoo Art
Sarah Klüpfel: abstrakte, bunte Malerei (OpArt/Hardedge)
Splitterfaser Akt: live Aktzeichnen
Susanne von Großau: Text & Found Art - Wortverwertung

Es wird ARTenreich!

Allgäuhalle, Kotterner Straße 54

copyright bei Parktheater Kempten

43 lokale Künstler:innen (tbc)

Dance & Paint

Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Statt wie gewohnt erst zur Afterparty aufzusperren, öffnen wir dieses Jahr schon um 18 Uhr unseren Dancefloor ;)

Schnapp dir einen Drink, Leinwand, Pinsel und Farbe und mal einfach drauf los. Kein Motiv, keine Vorgabe, nur eine leere Leinwand und du. Kreative Tipps und Inspirationen bekommst du von unserem Künstler Duo vor Ort. Wir sorgen für den passenden Sound, damit der Pinsel ganz allein über die Leinwand schwingt. Und falls die Hand beim ersten Strich doch noch zittert, ist unser Team mit Rat und Tat zur Stelle.

Für Leinwand, Farbe und Pinsel zahlst du nur einen kleinen Unkostenbeitrag.

Am Ende ziehst du mit deinem eigenen Kunstwerk unterm Arm weiter oder bleibst einfach da. Wer selbst nicht zum Pinsel greifen will, ist natürlich genauso willkommen, ob zum Zuschauen oder gleich zum Tanzen.

Sobald die letzte Farbe aufgetragen ist, übernimmt POPART, unsere Afterparty, wie jedes Jahr den Rest der Nacht, und alle Künstler:innen und Kunstliebhaber:innen tanzen gemeinsam weiter.

POPART
Feiern - Musik - Drinks - Afterparty

Wer den ganzen Tag Kunst angeschaut hat, hat sich die Afterparty mehr als verdient. Willkommen zur offiziellen KunstNacht Kempten Afterparty im Parktheater.

POPART steht für knallige Farben, starke Kontraste und alles, was auffällt. Genau das erwartet euch heute Nacht auch auf unseren Floors.
Laut, bunt und definitiv nichts für Minimalisten.

  • 18:00, Start Dance & Paint

Parktheater, Linggstrasse 2



19:00


© Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

7 Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

Wenn Lieder Bilder träumen - Eine Geschichte von Liebe, Natur, Verlust und Verwandlung

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Sichtbare Klänge - ein Kunstprojekt:
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt für die Kemptener KunstNacht, welches Bildende Kunst, Musik und junge und junggebliebene Kemptener Künstler:innen miteinander verbindet. Ramòn Ramirez Guevara und seine Schüler:innen präsentieren ihre Werke in Video-Projektionen zu konzertanter Live-Musik von Purcell bis Strauss und Cassidy in verschiedenen Besetzungen.

Mitwirkende:
Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara
Eva-Maria Hartmann, Gesang
Annette Naumann, Klavier
Hans-Peter Willer, Klarinette
Kathrin Fehre, Violine
Lena Weizenhofer, Violine
Aurelia Liesenfeld, Viola
Anton Möller, Violoncello

  • 19:00, Aufführung
  • 20:30, Aufführung
  • 22:00, Aufführung

Sing- und Musikschule Kempten (Schöner Saal), Bräuhausberg 4

Foto: Maria Schedler

20 Maria Schedler

Schnittstellen der Gegenwart

Bildende Kunst Partizipativ barrierefrei

Zwischen Asphalt und Wurzelwerk entstehen innere Landschaften.
In den Collagen wachsen durch Farben, Fragmente und Kontraste eigenständige Bildgärten zusammen. Sie untersuchen gesellschaftliche und menschliche Spannungsfelder.
Die fragmentierten Bildelemente verweisen auf die Herausforderungen unserer Zeit - auf jene Schnittstellen, an denen Individuum und Gesellschaft, Natur und Technik sowie Körper und System aufeinandertreffen. Ihre Leuchtkraft im Kontrast zum schwarzen Hintergrund setzt einen bewussten Kontrapunkt: Wie Blüten öffnen die Farbflächen Räume der Wahrnehmung und Erinnerung. Sie verweisen auf die im Menschen angelegte Fähigkeit zu Wachstum und innerem Frieden.

Die Kreativ-Station lädt dazu ein, selbst kreativ zu werden und einen persönlichen Zugang zu den ausgestellten Bildern und der Collagetechnik zu entdecken. Mit Schere, Papier und Fantasie entstehen individuelle Postkarten-Collagen.

  • 19:00, Kreativ-Station

Kempten-Museum, Museumspädagogischer Raum, Residenzplatz 31

copyright bei Faust

24 Elizaveta Savina

Träume in der Mondnacht

Bildende Kunst

Kempten als Garten der Erinnerung und Imagination
„Träume in der Mondnacht“ erzählt von einer Reise zwischen Ländern, Zeiten, Realität und Mythos. Die Ausstellung entstand aus den Erfahrungen einer Künstlerin aus Russland, die heute in Deutschland lebt, und verbindet Erinnerungen an die alte Heimat mit den Landschaften und Geschichten des Allgäus. Das Projekt interpretiert das Thema der „Gartenstadt“ als einen lebendigen Raum, in dem Natur, Erinnerung und Vorstellungskraft miteinander verwoben sind.

Der erste Teil ist den Landschaften und blühenden Gärten Russlands gewidmet – Bildern der Erinnerung und einer vergangenen Heimat. Der zweite Teil behandelt Übergang und Migration durch die Figur des Faust und die Tradition der deutschen Romantik: den Aufbruch in eine neue Welt, in der mythische Wesen und Pflanzen wie in einer Walpurgisnacht erwachen. Der dritte Teil entstand in Kempten. Botanische Hektographien verbinden Stadt und Natur und verwandeln Straßen und Plätze in einen Garten der Geschichten.

Bei der Vernissage können Besucher*innen kleine botanische Postkarten aus der Ausstellung als Erinnerung mitnehmen – wie Spuren eines Gartens aus der Stadt.

  • 19:00, Vernissage

Büro FW-ÜP Kempten, Salzstraße 12

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36

Foto: Sandra Müller

40 Die 3 von der Bahnschranke

Edgars Drachenhort

Bildende Kunst Kunst im Öffentlichen Raum

Der Drache Edgar hat sein Nest mitten in der Stadt gebaut.
Drei leuchtende Eier ruhen in seinem Hort, mitten im Beet aus Pflanzen und Erde.
Von Zeit zu Zeit verlässt er sie und zieht seine Runden durch die Straßen und Plätze der Stadt.
Er kehrt immer wieder zurück im Vertrauen darauf, dass die Menschen der Stadt sein Gelege hüten.
Denn eine Stadt ist wie ein Garten: Was in ihr wachsen soll braucht Fürsorge, Aufmerksamkeit und viele behütende Hände.

  • 19:15, DRACHENFLUG durch die Stadt

Freitreppe, Fischerstraße 32

copyright bei Chaarts Chamber Artists

48 Chaarts Chamber Artists

Wundertüte zur KunstNacht - Classix Kempten

Musik barrierefrei

Wenn die KunstNacht Kempten ihre Türen öffnet, wird das Foyer zur kleinen Weltreise zwischen Ungarn, Rumänien und Spanien. In der Wundertüte Gipsy Night“ begegnen sich feurige Rhythmen, virtuose Melodien und köstliche Düfte. Schon vor Konzertbeginn lockt frisch gekochtes Gulasch die Besucher:innen an die Tische, bevor sich dann um 19 und um 21 Uhr die Bühne in ein musikalisches Karussell verwandelt.

Von Sarasates funkelnden Zigeunerweisen über Brahms’ temperamentvolles Klavierquartett in d-Moll bis zu Bartóks Rumänischen Volkstänzen tanzen die Motive, Themen und Emotionen wild und frei. Dazu gesellen sich Tsardaz und Enescus Ungarische Rhapsodie, die das Publikum mitnehmen auf eine Reise durch Klangfarben, Saitenzauber und Tastenfeuerwerk.

Pablo de Sarasate (1844–1908)
Zigeunerweisen op. 20 (1878)

Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze

George Enescu (1881–1955)
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11

Vittorio Monti (1868–1922)
Csárdás (um 1904)

  • 19:00, Konzert
  • 21:00, Konzert

Theater in Kempten, Theaterstr. 4

Foto: Felix Grünschloss

50 Selten Perfekt, Steptanz! Werkstatt, gotango kempten und Jonglierwerk

Live-Musik mit Irish Dance, Tango Argentino und Jonglage-Show

Tanz/ Performance Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

In dieser wunderbaren Live-Performance tun sich die Musiker:innen von Selten Perfekt mit Tänzer:innen und Jongleur:innen aus Kempten zusammen. Die Tänzerinnen der Steptanz! Werkstatt führen uns nach Irland in die Welt des Irish Dance.

Anschließend reisen wir mit „gotango kempten” weiter nach Buenos Aires zum Tango Argentino.
Nach Einbruch der Dunkelheit wirbeln die Jongleur:innen vom JonglierWerk mit ihren Keulen durch die Nacht und verzaubern mit ihren Lichtspielen das Publikum.
All das wird von Selten Perfekt musikalisch umrahmt.

  • 19:00, Live-Musik von Selten Perfekt mit Tanz: Irish Dance von der Steptanz! Werkstatt und Tango Argentino
  • 21:30, LED-Jonglage mit JonglierWerk

Rathausplatz

Foto: Ralf Lienert
Ponikausaal

55 Five Frequencies, Rosa Maria Reuther, Iris Heiland, Christine Freitag, Wiebke Schulz, Tanzperformance "wachsenlassen"

Tanz und Musik im Ponikausaal

Tanz/ Performance Interdisziplinär Musik

Zur KunstNacht öffnet die VR Bank Kempten-Oberallgäu traditionell den Ponikausaal, den prächtigen Festsaal im Stil des Rokoko von 1741.
Neben Informationstafeln zur Geschichte des über 500 Jahre alten Gebäudes findet in diesem Jahr auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz statt.
Aufgrund der statischen Gegebenheit bitten wir um Verständnis, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Gästen das Gebäude bzw. den Ponikausaal betreten kann.


Five Frequencies
Musikalische Eröffnung mit der Sing- und Musikschule

Ferdinand Hengge (Saxophon), Anton Hengge (Drums), Jakob Janker (Trompete), Liam Rick (Bass), Tim Klingenberg (Piano)

Rosa Maria Reuther, Iris Heiland
Getanztes Duo
Was wird lebendig in mir, wenn ich Kontaktimprovisation erlebe? Was bewegt mich innerlich?

Die Wurzelbahnerin, Frau Ranke, Weitendes Erblühen, Wuchern Unstoppable, Lichtsuchender Keimling, Swirly Lowis, Rankende Sehnsucht, die Aufstrebende Frau Keim und Sprießeliese
wachsenlassen
Die Tanzperformance „wachsenlassen” widmet sich dem beharrlichen Wachstum der Natur und ihrem Überwuchern starrer Strukturen.
Musik: „Still Urban” von Fred Frith.


Rosa Maria Reuther, Christine Freitag, Wiebke Schulz
Trio
Wie kann ich unterstützend im Trio in Verbindung sein?
——

  • 19:00, Five Frequencies
  • 20:30, Getanztes Duo
  • 21:30, Tanzperformance "wachsenlassen"
  • 23:30, Trio

Ponikausaal, Rathausplatz 12



19:30


copyright beim Künstler

10 Philip Beckmann, Raphael Steiger, Janis Fröhlich

Urban Roots

Musik Bildende Kunst

Was unter der Stadt wächst:

Unter Asphalt, Beton und Pflastersteinen liegt eine verborgene Welt: Wurzeln, Spuren, Geschichten.

Die Ausstellung „Urban Roots“ zeigt künstlerische Arbeiten von Philip Beckmann, Raphael Steiger und Janis Fröhlich und lädt dazu ein, Stadt, Natur und das Unsichtbare neu zu entdecken.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke der Kinderleicht- Familien, die sich mit dem Thema Wurzeln und der Frage “Welche Spuren hinterlässt Natur mitten in der Stadt?” auseinandergesetzt haben.

Eine Ausstellung über das, was unter der Oberfläche liegt – und was uns miteinander verbindet.

  • 19:30, musikalische Begleitung

Sängerstraße 7

copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

copyright bei Jonas Maria Ried

27 Felix Remter, Jonas Maria Ried

Velutina und der Kehrubin

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Theater/ Literatur barrierefrei

In einer von den Künstlern eingerichteten versteckten Forschungsstation wird mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax), einer sogenannten invasiven Art gearbeitet.

Parallel wird eine Onlineumfrage gestartet, wie mit der Hornisse umgegangen werden soll.

In einer kollektiven Performance werden die Künstler und die Besucher:innen mit Laubbläsern und weiteren „Waffen“ aus dem Gartencenter eine Form für den „Kehrubin“, den Wächter des Garten Eden, suchen. In einer rituellen Darstellung wird der Wille des Volkes symbolisch vollzogen. Die Prozessionen beginnen an der Forschungsstation im Stadtpark und enden am Baum der Erkenntnis oder des Lebens.

Ob die Asiatische Hornisse bekämpft werden soll oder ob sie sich fortpflanzen darf, ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle und politische Frage, in der die Künstler den Stereotyp der bedrohten Heimat beleuchten.

  • 19:30, Prozessions-Performance
  • 21:00, Prozessions-Performance
  • 22:30, Prozessions-Performance

Stadtpark

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36



20:00


copyright bei Carola Ludwig

3 Schüler:innen der Fachoberschule für Gestaltung

Neues Biotop

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Eine Schule als Biotop.
Schüler:innen zeigen Arbeiten, die um die Begriffe Urbanität und Natur, Gestaltung und Freiheit, Demokratie und Gemeinschaft kreisen. Die Stadt als Biotop und die Schule als Entwicklungsort der eigenen Persönlichkeit und Kreativität.

  • 20:00, Klangperformance von Ralf Sobolla

MOS Allgäu/ Fachoberschule für Gestaltung, Prälat-Götz-Straße 2, (ehemaliges Soldatenheim)

© The light falls the same way everyday, 2026, CGI, Alessia Pennavaria & Joseph Lanzinger

9 Alessia Pennavaria, Joseph Lanzinger

The Light Falls the Same Way Every Day

Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Interdisziplinär barrierefrei

Zur KunstNacht wird die Ausstellung der Kunsthalle Kempten durch eine Soundperformance aktiviert. Der Garten erscheint hier nicht als romantisches Motiv, sondern als System. Wie die Stadt strukturiert auch der Garten Bewegung, Wachstum und Verhalten und lässt sich zugleich umstellen. Die Gartentypologien auf den Stangen werden zu tragbaren Formen. Performer:innen nehmen Parterres, Hecken, Geäst am Körper auf.
Jede Form ist mit Sound verbunden, während sich die Körper durch den Raum bewegen, beginnen die Elemente zu sprechen. Die Choreografie orientiert sich an den bestehenden Raumordnungen und verschiebt sie leicht.

  • 20:00, Performance
  • 21:00, Performance
  • 22:00, Performance

Kunsthalle Kempten, Memmingerstr. 5

copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

copyright bei Ulrich Haas

15 Benedikt Bonelli

Eine große Nachtmusik - Orgelmusik zum Abend und zur Nacht

Musik barrierefrei

Engelbert Humperdinck: Abendsegen (aus der Oper “Hänsel und Gretel”) / Johann Sebastian Bach: Partite diverse sopra Christ, der du bist der helle Tag“ / Sigfrid Karg-Elert: La Nuit / Camille Saint-Saëns: Danse macabre / Léon Boëllmann: Toccata


Orgelmusik zum Abend und zur Nacht. Mal romantisch, mal schön, mal schaurig - so lässt Basilikaorganist Benedikt Bonelli die große Hauptorgel der Basilika erklingen.

  • 20:00, Orgelmusik
  • 21:30, Orgelmusik

Basilika St. Lorenz

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

copyright bei Hermann Rupp

68 Architects for Future (BDA), architekturforum allgäu e. V., Nicola Reiter

“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss” und “wehr/haft”

gefördertes Projekt Interdisziplinär Partizipativ Bildende Kunst

Im ReglerHaus der Baukultur finden zur KunstNacht 2026 zwei Ausstellungen und mehrere Programmpunkte statt:

Architects for Future, BDA, architekturforum allgäu e.V.
“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss - Transformation ReglerHaus im Altstadtpark”

In Zeiten der Klima-Katastrophe kommt dem Bestandserhalt unserer gebauten Umwelt eine immer größere Bedeutung zu. Statt Abriss & Neubau, verbunden mit einer weiterhin konstanten Versiegelung von Naturflächen, lautet das Gebot der Stunde Bestandsgebäude weiterzubauen. Dazu liefert die Ausstellung eine Reihe vorbildlicher Beispiele: Praktisches Beispiel “Transformation ReglerHaus”
Das architekturforum allgäu beabsichtigt, das leerstehende ReglerHaus, ein Relikt des ehem. Gaswerkes an der Iller, langfristig in ein “Haus der Baukultur” zu transformieren. In der KunstNacht wird aufgezeigt, wie die Geschichte des Gebäudes langfristig weitergeschrieben werden kann. Besucher:innen sollen dabei die Gelegenheit erhalten, Ihre Wünsche und Vorstellungen an die Zukunft des Gebäudes einzubringen. Der soziokulturelle Anspruch wird im Altstadtpark zu einer Belebung des öffentlichen Natur-Raumes führen & einen Beitrag zur “Stadt als Garten” leisten.


Nicola Reiter
wehr/haft

Mit dem Projekt »wehr/haft« geht Nicola Reiter der Frage nach: Wie viel Wehrhaftigkeit braucht unsere Demokratie? Die Themen Wehrdienst und Wehrpflicht sind gesellschaftspolitisch hochaktuell und berühren grundlegende Fragen nach individueller Freiheit und dem Schutz demokratischer Werte. Ein Ausgangspunkt der Fotoarbeit ist das Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne in Kempten. Teile des Areals befinden sich seit Jahren in einem Zwischenzustand: Gebäude stehen leer. Die Natur erobert die ehemals militärisch genutzten Flächen zurück. Die Fotografien zeigen diesen Wandel in poetischen Bildern, verweisen zugleich auf die Geschichte des Ortes und werfen Fragen nach seiner zukünftigen Nutzung auf. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Porträts, die zusammen mit Auszubildenden der Bundeswehr in Sonthofen, sowie mit Jugendlichen der Jahrgänge 2008 und 2009 entstehen. Als Rauminstallation stellt das Projekt bewusst offene Fragen und lädt Besucher:innen ein, ihre Perspektiven einzubringen.

  • 20:00, Vortrag zu Kasernenarchitektur des Architekturforums Allgäu
  • 21:00, Poetry Slam Beitrag von Paul Genster
  • 22:00, Kurzvorstellung `LET`S FIX IT! und `Transformation ReglerHaus`

ReglerHaus der Baukultur, Webergasse 14



20:30


© Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

7 Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

Wenn Lieder Bilder träumen - Eine Geschichte von Liebe, Natur, Verlust und Verwandlung

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Sichtbare Klänge - ein Kunstprojekt:
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt für die Kemptener KunstNacht, welches Bildende Kunst, Musik und junge und junggebliebene Kemptener Künstler:innen miteinander verbindet. Ramòn Ramirez Guevara und seine Schüler:innen präsentieren ihre Werke in Video-Projektionen zu konzertanter Live-Musik von Purcell bis Strauss und Cassidy in verschiedenen Besetzungen.

Mitwirkende:
Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara
Eva-Maria Hartmann, Gesang
Annette Naumann, Klavier
Hans-Peter Willer, Klarinette
Kathrin Fehre, Violine
Lena Weizenhofer, Violine
Aurelia Liesenfeld, Viola
Anton Möller, Violoncello

  • 19:00, Aufführung
  • 20:30, Aufführung
  • 22:00, Aufführung

Sing- und Musikschule Kempten (Schöner Saal), Bräuhausberg 4

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

Foto: Ralf Lienert
Ponikausaal

55 Five Frequencies, Rosa Maria Reuther, Iris Heiland, Christine Freitag, Wiebke Schulz, Tanzperformance "wachsenlassen"

Tanz und Musik im Ponikausaal

Tanz/ Performance Interdisziplinär Musik

Zur KunstNacht öffnet die VR Bank Kempten-Oberallgäu traditionell den Ponikausaal, den prächtigen Festsaal im Stil des Rokoko von 1741.
Neben Informationstafeln zur Geschichte des über 500 Jahre alten Gebäudes findet in diesem Jahr auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz statt.
Aufgrund der statischen Gegebenheit bitten wir um Verständnis, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Gästen das Gebäude bzw. den Ponikausaal betreten kann.


Five Frequencies
Musikalische Eröffnung mit der Sing- und Musikschule

Ferdinand Hengge (Saxophon), Anton Hengge (Drums), Jakob Janker (Trompete), Liam Rick (Bass), Tim Klingenberg (Piano)

Rosa Maria Reuther, Iris Heiland
Getanztes Duo
Was wird lebendig in mir, wenn ich Kontaktimprovisation erlebe? Was bewegt mich innerlich?

Die Wurzelbahnerin, Frau Ranke, Weitendes Erblühen, Wuchern Unstoppable, Lichtsuchender Keimling, Swirly Lowis, Rankende Sehnsucht, die Aufstrebende Frau Keim und Sprießeliese
wachsenlassen
Die Tanzperformance „wachsenlassen” widmet sich dem beharrlichen Wachstum der Natur und ihrem Überwuchern starrer Strukturen.
Musik: „Still Urban” von Fred Frith.


Rosa Maria Reuther, Christine Freitag, Wiebke Schulz
Trio
Wie kann ich unterstützend im Trio in Verbindung sein?
——

  • 19:00, Five Frequencies
  • 20:30, Getanztes Duo
  • 21:30, Tanzperformance "wachsenlassen"
  • 23:30, Trio

Ponikausaal, Rathausplatz 12



21:00


© The light falls the same way everyday, 2026, CGI, Alessia Pennavaria & Joseph Lanzinger

9 Alessia Pennavaria, Joseph Lanzinger

The Light Falls the Same Way Every Day

Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Interdisziplinär barrierefrei

Zur KunstNacht wird die Ausstellung der Kunsthalle Kempten durch eine Soundperformance aktiviert. Der Garten erscheint hier nicht als romantisches Motiv, sondern als System. Wie die Stadt strukturiert auch der Garten Bewegung, Wachstum und Verhalten und lässt sich zugleich umstellen. Die Gartentypologien auf den Stangen werden zu tragbaren Formen. Performer:innen nehmen Parterres, Hecken, Geäst am Körper auf.
Jede Form ist mit Sound verbunden, während sich die Körper durch den Raum bewegen, beginnen die Elemente zu sprechen. Die Choreografie orientiert sich an den bestehenden Raumordnungen und verschiebt sie leicht.

  • 20:00, Performance
  • 21:00, Performance
  • 22:00, Performance

Kunsthalle Kempten, Memmingerstr. 5

copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

copyright bei Jonas Maria Ried

27 Felix Remter, Jonas Maria Ried

Velutina und der Kehrubin

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Theater/ Literatur barrierefrei

In einer von den Künstlern eingerichteten versteckten Forschungsstation wird mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax), einer sogenannten invasiven Art gearbeitet.

Parallel wird eine Onlineumfrage gestartet, wie mit der Hornisse umgegangen werden soll.

In einer kollektiven Performance werden die Künstler und die Besucher:innen mit Laubbläsern und weiteren „Waffen“ aus dem Gartencenter eine Form für den „Kehrubin“, den Wächter des Garten Eden, suchen. In einer rituellen Darstellung wird der Wille des Volkes symbolisch vollzogen. Die Prozessionen beginnen an der Forschungsstation im Stadtpark und enden am Baum der Erkenntnis oder des Lebens.

Ob die Asiatische Hornisse bekämpft werden soll oder ob sie sich fortpflanzen darf, ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle und politische Frage, in der die Künstler den Stereotyp der bedrohten Heimat beleuchten.

  • 19:30, Prozessions-Performance
  • 21:00, Prozessions-Performance
  • 22:30, Prozessions-Performance

Stadtpark

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

copyright bei den Künstler:innen

29 Katharina Liebenstein, Robert Liebenstein

inside out, upside down

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

Perspektivwechsel auf vier Gartenebenen
Der Brunnen, der an Anna Schwegelin erinnert, die als Hexe verurteilt wurde, rückt in das Zentrum eines Kreuzgartens. Wer um den Brunnen geht, erhält Einblicke in vier verschiedene „Gartenräume“, die unser Verhältnis zum Garten auf unterschiedlichste Weise beleuchten.

Die Teufelsbuhlschaft
Hagzissa - Hexe - die in den Haag geht, sich auf der Grenze zwischen Natur und Kultur bewegt.
Inside out - eine Frau offenbart ihr Innerstes und wird zur Gespielin des Teufels.

Helden am Grill
Die Natur ist überwunden.
Alles gehorcht dem Diktat des menschlichen Willens.
Der Ausdruck von Männlichkeit schlechthin?
Wo bleibt der Weitblick?

Das große Krabbeln
Insekten, Würmer, Schnecken - Ekelig!
Wir lassen es doch wachsen.
Weit gefehlt.
Zeit, sich auf Augenhöhe zu begeben mit den wahren Helden unserer Gärten.

Paradies-Utopie
Wie sieht das Paradies für dich aus?
Ein Schlaraffenland?
Ewiger Friede - Wo der Löwe bei den Lämmern lagert?
Makellose Schönheit?
Erlaube dir einen Freiflug der Imagination.

Märchenerzählung: Betina Wenning erzählt Mythisches passend zu den Themen unserer Gartenflächen.

  • 21:00, Märchenerzählung
  • 22:00, Märchenerzählung

Anna-Schwegelin-Brunnen, Residenzplatz

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36

copyright bei Chaarts Chamber Artists

48 Chaarts Chamber Artists

Wundertüte zur KunstNacht - Classix Kempten

Musik barrierefrei

Wenn die KunstNacht Kempten ihre Türen öffnet, wird das Foyer zur kleinen Weltreise zwischen Ungarn, Rumänien und Spanien. In der Wundertüte Gipsy Night“ begegnen sich feurige Rhythmen, virtuose Melodien und köstliche Düfte. Schon vor Konzertbeginn lockt frisch gekochtes Gulasch die Besucher:innen an die Tische, bevor sich dann um 19 und um 21 Uhr die Bühne in ein musikalisches Karussell verwandelt.

Von Sarasates funkelnden Zigeunerweisen über Brahms’ temperamentvolles Klavierquartett in d-Moll bis zu Bartóks Rumänischen Volkstänzen tanzen die Motive, Themen und Emotionen wild und frei. Dazu gesellen sich Tsardaz und Enescus Ungarische Rhapsodie, die das Publikum mitnehmen auf eine Reise durch Klangfarben, Saitenzauber und Tastenfeuerwerk.

Pablo de Sarasate (1844–1908)
Zigeunerweisen op. 20 (1878)

Johannes Brahms (1833–1897)
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze

George Enescu (1881–1955)
Rumänische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur op. 11

Vittorio Monti (1868–1922)
Csárdás (um 1904)

  • 19:00, Konzert
  • 21:00, Konzert

Theater in Kempten, Theaterstr. 4

copyright bei Hermann Rupp

68 Architects for Future (BDA), architekturforum allgäu e. V., Nicola Reiter

“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss” und “wehr/haft”

gefördertes Projekt Interdisziplinär Partizipativ Bildende Kunst

Im ReglerHaus der Baukultur finden zur KunstNacht 2026 zwei Ausstellungen und mehrere Programmpunkte statt:

Architects for Future, BDA, architekturforum allgäu e.V.
“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss - Transformation ReglerHaus im Altstadtpark”

In Zeiten der Klima-Katastrophe kommt dem Bestandserhalt unserer gebauten Umwelt eine immer größere Bedeutung zu. Statt Abriss & Neubau, verbunden mit einer weiterhin konstanten Versiegelung von Naturflächen, lautet das Gebot der Stunde Bestandsgebäude weiterzubauen. Dazu liefert die Ausstellung eine Reihe vorbildlicher Beispiele: Praktisches Beispiel “Transformation ReglerHaus”
Das architekturforum allgäu beabsichtigt, das leerstehende ReglerHaus, ein Relikt des ehem. Gaswerkes an der Iller, langfristig in ein “Haus der Baukultur” zu transformieren. In der KunstNacht wird aufgezeigt, wie die Geschichte des Gebäudes langfristig weitergeschrieben werden kann. Besucher:innen sollen dabei die Gelegenheit erhalten, Ihre Wünsche und Vorstellungen an die Zukunft des Gebäudes einzubringen. Der soziokulturelle Anspruch wird im Altstadtpark zu einer Belebung des öffentlichen Natur-Raumes führen & einen Beitrag zur “Stadt als Garten” leisten.


Nicola Reiter
wehr/haft

Mit dem Projekt »wehr/haft« geht Nicola Reiter der Frage nach: Wie viel Wehrhaftigkeit braucht unsere Demokratie? Die Themen Wehrdienst und Wehrpflicht sind gesellschaftspolitisch hochaktuell und berühren grundlegende Fragen nach individueller Freiheit und dem Schutz demokratischer Werte. Ein Ausgangspunkt der Fotoarbeit ist das Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne in Kempten. Teile des Areals befinden sich seit Jahren in einem Zwischenzustand: Gebäude stehen leer. Die Natur erobert die ehemals militärisch genutzten Flächen zurück. Die Fotografien zeigen diesen Wandel in poetischen Bildern, verweisen zugleich auf die Geschichte des Ortes und werfen Fragen nach seiner zukünftigen Nutzung auf. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Porträts, die zusammen mit Auszubildenden der Bundeswehr in Sonthofen, sowie mit Jugendlichen der Jahrgänge 2008 und 2009 entstehen. Als Rauminstallation stellt das Projekt bewusst offene Fragen und lädt Besucher:innen ein, ihre Perspektiven einzubringen.

  • 20:00, Vortrag zu Kasernenarchitektur des Architekturforums Allgäu
  • 21:00, Poetry Slam Beitrag von Paul Genster
  • 22:00, Kurzvorstellung `LET`S FIX IT! und `Transformation ReglerHaus`

ReglerHaus der Baukultur, Webergasse 14



21:30


copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

copyright bei Ulrich Haas

15 Benedikt Bonelli

Eine große Nachtmusik - Orgelmusik zum Abend und zur Nacht

Musik barrierefrei

Engelbert Humperdinck: Abendsegen (aus der Oper “Hänsel und Gretel”) / Johann Sebastian Bach: Partite diverse sopra Christ, der du bist der helle Tag“ / Sigfrid Karg-Elert: La Nuit / Camille Saint-Saëns: Danse macabre / Léon Boëllmann: Toccata


Orgelmusik zum Abend und zur Nacht. Mal romantisch, mal schön, mal schaurig - so lässt Basilikaorganist Benedikt Bonelli die große Hauptorgel der Basilika erklingen.

  • 20:00, Orgelmusik
  • 21:30, Orgelmusik

Basilika St. Lorenz

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36

Foto: Felix Grünschloss

50 Selten Perfekt, Steptanz! Werkstatt, gotango kempten und Jonglierwerk

Live-Musik mit Irish Dance, Tango Argentino und Jonglage-Show

Tanz/ Performance Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

In dieser wunderbaren Live-Performance tun sich die Musiker:innen von Selten Perfekt mit Tänzer:innen und Jongleur:innen aus Kempten zusammen. Die Tänzerinnen der Steptanz! Werkstatt führen uns nach Irland in die Welt des Irish Dance.

Anschließend reisen wir mit „gotango kempten” weiter nach Buenos Aires zum Tango Argentino.
Nach Einbruch der Dunkelheit wirbeln die Jongleur:innen vom JonglierWerk mit ihren Keulen durch die Nacht und verzaubern mit ihren Lichtspielen das Publikum.
All das wird von Selten Perfekt musikalisch umrahmt.

  • 19:00, Live-Musik von Selten Perfekt mit Tanz: Irish Dance von der Steptanz! Werkstatt und Tango Argentino
  • 21:30, LED-Jonglage mit JonglierWerk

Rathausplatz

Foto: Ralf Lienert
Ponikausaal

55 Five Frequencies, Rosa Maria Reuther, Iris Heiland, Christine Freitag, Wiebke Schulz, Tanzperformance "wachsenlassen"

Tanz und Musik im Ponikausaal

Tanz/ Performance Interdisziplinär Musik

Zur KunstNacht öffnet die VR Bank Kempten-Oberallgäu traditionell den Ponikausaal, den prächtigen Festsaal im Stil des Rokoko von 1741.
Neben Informationstafeln zur Geschichte des über 500 Jahre alten Gebäudes findet in diesem Jahr auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz statt.
Aufgrund der statischen Gegebenheit bitten wir um Verständnis, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Gästen das Gebäude bzw. den Ponikausaal betreten kann.


Five Frequencies
Musikalische Eröffnung mit der Sing- und Musikschule

Ferdinand Hengge (Saxophon), Anton Hengge (Drums), Jakob Janker (Trompete), Liam Rick (Bass), Tim Klingenberg (Piano)

Rosa Maria Reuther, Iris Heiland
Getanztes Duo
Was wird lebendig in mir, wenn ich Kontaktimprovisation erlebe? Was bewegt mich innerlich?

Die Wurzelbahnerin, Frau Ranke, Weitendes Erblühen, Wuchern Unstoppable, Lichtsuchender Keimling, Swirly Lowis, Rankende Sehnsucht, die Aufstrebende Frau Keim und Sprießeliese
wachsenlassen
Die Tanzperformance „wachsenlassen” widmet sich dem beharrlichen Wachstum der Natur und ihrem Überwuchern starrer Strukturen.
Musik: „Still Urban” von Fred Frith.


Rosa Maria Reuther, Christine Freitag, Wiebke Schulz
Trio
Wie kann ich unterstützend im Trio in Verbindung sein?
——

  • 19:00, Five Frequencies
  • 20:30, Getanztes Duo
  • 21:30, Tanzperformance "wachsenlassen"
  • 23:30, Trio

Ponikausaal, Rathausplatz 12



22:00


© Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

7 Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara

Wenn Lieder Bilder träumen - Eine Geschichte von Liebe, Natur, Verlust und Verwandlung

Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Kunst im Öffentlichen Raum barrierefrei

Sichtbare Klänge - ein Kunstprojekt:
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt für die Kemptener KunstNacht, welches Bildende Kunst, Musik und junge und junggebliebene Kemptener Künstler:innen miteinander verbindet. Ramòn Ramirez Guevara und seine Schüler:innen präsentieren ihre Werke in Video-Projektionen zu konzertanter Live-Musik von Purcell bis Strauss und Cassidy in verschiedenen Besetzungen.

Mitwirkende:
Schüler:innen der Klasse von und mit Ramón Ramirez Guevara
Eva-Maria Hartmann, Gesang
Annette Naumann, Klavier
Hans-Peter Willer, Klarinette
Kathrin Fehre, Violine
Lena Weizenhofer, Violine
Aurelia Liesenfeld, Viola
Anton Möller, Violoncello

  • 19:00, Aufführung
  • 20:30, Aufführung
  • 22:00, Aufführung

Sing- und Musikschule Kempten (Schöner Saal), Bräuhausberg 4

© The light falls the same way everyday, 2026, CGI, Alessia Pennavaria & Joseph Lanzinger

9 Alessia Pennavaria, Joseph Lanzinger

The Light Falls the Same Way Every Day

Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Interdisziplinär barrierefrei

Zur KunstNacht wird die Ausstellung der Kunsthalle Kempten durch eine Soundperformance aktiviert. Der Garten erscheint hier nicht als romantisches Motiv, sondern als System. Wie die Stadt strukturiert auch der Garten Bewegung, Wachstum und Verhalten und lässt sich zugleich umstellen. Die Gartentypologien auf den Stangen werden zu tragbaren Formen. Performer:innen nehmen Parterres, Hecken, Geäst am Körper auf.
Jede Form ist mit Sound verbunden, während sich die Körper durch den Raum bewegen, beginnen die Elemente zu sprechen. Die Choreografie orientiert sich an den bestehenden Raumordnungen und verschiebt sie leicht.

  • 20:00, Performance
  • 21:00, Performance
  • 22:00, Performance

Kunsthalle Kempten, Memmingerstr. 5

copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

copyright bei den Künstler:innen

29 Katharina Liebenstein, Robert Liebenstein

inside out, upside down

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Kunst im Öffentlichen Raum Partizipativ barrierefrei

Perspektivwechsel auf vier Gartenebenen
Der Brunnen, der an Anna Schwegelin erinnert, die als Hexe verurteilt wurde, rückt in das Zentrum eines Kreuzgartens. Wer um den Brunnen geht, erhält Einblicke in vier verschiedene „Gartenräume“, die unser Verhältnis zum Garten auf unterschiedlichste Weise beleuchten.

Die Teufelsbuhlschaft
Hagzissa - Hexe - die in den Haag geht, sich auf der Grenze zwischen Natur und Kultur bewegt.
Inside out - eine Frau offenbart ihr Innerstes und wird zur Gespielin des Teufels.

Helden am Grill
Die Natur ist überwunden.
Alles gehorcht dem Diktat des menschlichen Willens.
Der Ausdruck von Männlichkeit schlechthin?
Wo bleibt der Weitblick?

Das große Krabbeln
Insekten, Würmer, Schnecken - Ekelig!
Wir lassen es doch wachsen.
Weit gefehlt.
Zeit, sich auf Augenhöhe zu begeben mit den wahren Helden unserer Gärten.

Paradies-Utopie
Wie sieht das Paradies für dich aus?
Ein Schlaraffenland?
Ewiger Friede - Wo der Löwe bei den Lämmern lagert?
Makellose Schönheit?
Erlaube dir einen Freiflug der Imagination.

Märchenerzählung: Betina Wenning erzählt Mythisches passend zu den Themen unserer Gartenflächen.

  • 21:00, Märchenerzählung
  • 22:00, Märchenerzählung

Anna-Schwegelin-Brunnen, Residenzplatz

copyright bei Hermann Rupp

68 Architects for Future (BDA), architekturforum allgäu e. V., Nicola Reiter

“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss” und “wehr/haft”

gefördertes Projekt Interdisziplinär Partizipativ Bildende Kunst

Im ReglerHaus der Baukultur finden zur KunstNacht 2026 zwei Ausstellungen und mehrere Programmpunkte statt:

Architects for Future, BDA, architekturforum allgäu e.V.
“LET´S FIX IT! Umbau statt Abriss - Transformation ReglerHaus im Altstadtpark”

In Zeiten der Klima-Katastrophe kommt dem Bestandserhalt unserer gebauten Umwelt eine immer größere Bedeutung zu. Statt Abriss & Neubau, verbunden mit einer weiterhin konstanten Versiegelung von Naturflächen, lautet das Gebot der Stunde Bestandsgebäude weiterzubauen. Dazu liefert die Ausstellung eine Reihe vorbildlicher Beispiele: Praktisches Beispiel “Transformation ReglerHaus”
Das architekturforum allgäu beabsichtigt, das leerstehende ReglerHaus, ein Relikt des ehem. Gaswerkes an der Iller, langfristig in ein “Haus der Baukultur” zu transformieren. In der KunstNacht wird aufgezeigt, wie die Geschichte des Gebäudes langfristig weitergeschrieben werden kann. Besucher:innen sollen dabei die Gelegenheit erhalten, Ihre Wünsche und Vorstellungen an die Zukunft des Gebäudes einzubringen. Der soziokulturelle Anspruch wird im Altstadtpark zu einer Belebung des öffentlichen Natur-Raumes führen & einen Beitrag zur “Stadt als Garten” leisten.


Nicola Reiter
wehr/haft

Mit dem Projekt »wehr/haft« geht Nicola Reiter der Frage nach: Wie viel Wehrhaftigkeit braucht unsere Demokratie? Die Themen Wehrdienst und Wehrpflicht sind gesellschaftspolitisch hochaktuell und berühren grundlegende Fragen nach individueller Freiheit und dem Schutz demokratischer Werte. Ein Ausgangspunkt der Fotoarbeit ist das Gelände der ehemaligen Artilleriekaserne in Kempten. Teile des Areals befinden sich seit Jahren in einem Zwischenzustand: Gebäude stehen leer. Die Natur erobert die ehemals militärisch genutzten Flächen zurück. Die Fotografien zeigen diesen Wandel in poetischen Bildern, verweisen zugleich auf die Geschichte des Ortes und werfen Fragen nach seiner zukünftigen Nutzung auf. Ergänzt werden die Aufnahmen durch Porträts, die zusammen mit Auszubildenden der Bundeswehr in Sonthofen, sowie mit Jugendlichen der Jahrgänge 2008 und 2009 entstehen. Als Rauminstallation stellt das Projekt bewusst offene Fragen und lädt Besucher:innen ein, ihre Perspektiven einzubringen.

  • 20:00, Vortrag zu Kasernenarchitektur des Architekturforums Allgäu
  • 21:00, Poetry Slam Beitrag von Paul Genster
  • 22:00, Kurzvorstellung `LET`S FIX IT! und `Transformation ReglerHaus`

ReglerHaus der Baukultur, Webergasse 14



22:30


Foto: Günther Rehm
J&J Dance

18 "J&J Dance Company" und "Theater Ensemble gegenSatz"

“Asphalt-Aufbruch” und “Echos”

Theater/ Literatur Tanz/ Performance

Im Landhaussaal der J&J Dance Company finden Sie zur KunstNacht 2026 ein abwechslungsreiches Programm:

J&J Dance Company
Asphalt - Aufbruch: eine tänzerische Hommage an die Widerstandsfähigkeit der Natur

Für die KunstNacht 2026 lädt J&J Dance mit ihrer eindrucksvollen
Performance „Asphalt-Aufbruch“ dazu ein, die Stadt neu zu sehen: als Garten voller
Lebenskraft. Mit zeitgenössischem Tanz zeigen die Tänzer:innen, wie sich die Natur –
stark, widerstandsfähig und voller Schönheit – ihren Platz zwischen Beton und Asphalt
sucht.
Die Aufführung macht spürbar, wie das Leben Wege findet, selbst dort, wo wir es nicht
erwarten. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie Tanz die Hoffnung und die
stille Kraft der Natur mitten in der Stadt sichtbar macht.

Theater Ensemble gegenSatz: Edina Meizel (Regie), Alexandra Nunner, Alexandra Dorn, Svenja Zultner, Sandra Müller, Lumen Montal‐bano, Maria Moschou
ECHOS - Von Medea bis Jane Eyre, Frauenstimmen, die bleiben

Sechs Darstellerinnen lassen Frauenfiguren der Weltliteratur lebendig werden. Wie unterschiedliche Blüten im Garten der menschlichen Erfahrungen erzählen Medea, Gretchen, Nora, Blanche DuBois, Jane Eyre und andere von Liebe, Freiheit und Widerstand.

Eine Stadt erblüht nicht durch Gleichförmigkeit. Ihre Schönheit entsteht aus Vielfalt, aus Begegnungen, Gegensätzen, Erinnerungen und Geschichten. Sie ist eine Spielwiese des Lebens, die durch die Verschiedenartigkeit der menschlichen Natur erstrahlt. So ist auch unser Theaterprojekt „Echos“ ein vielstimmiger Resonanzraum.

Frauen aus verschiedenen Epochen und Kulturen verleihen den großen, immerwährenden Themen der Weltliteratur facettenreiche Stimmen: Medea, Gretchen, Nora, Blanche, Jane Eyre und viele andere erzählen von Liebe und Verlust, Sehnsucht und Freiheit, Mut, Verzweiflung und Widerstand.

Obwohl sie Jahrhunderte trennen, verbindet sie der Wunsch, gehört zu werden. Ihre Worte überschreiten die Grenzen ihrer Zeit und werden zu Echos, die bis heute nachhallen.

Im Rahmen der Kunstnacht unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ verstehen wir diese Figuren als Ausdruck menschlicher Vielfalt.

  • 19:30, "Asphalt-Aufbruch", J&J Dance
  • 20:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 20:30, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 21:00, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 21:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance
  • 22:00, "Echos" Theater Ensemble gegenSatz
  • 22:30, "Asphalt-Aufbruch" J&J Dance

Tanzschule J&J Dance (Landhaussaal), Residenzplatz 33

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

copyright bei Jonas Maria Ried

27 Felix Remter, Jonas Maria Ried

Velutina und der Kehrubin

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Theater/ Literatur barrierefrei

In einer von den Künstlern eingerichteten versteckten Forschungsstation wird mit der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax), einer sogenannten invasiven Art gearbeitet.

Parallel wird eine Onlineumfrage gestartet, wie mit der Hornisse umgegangen werden soll.

In einer kollektiven Performance werden die Künstler und die Besucher:innen mit Laubbläsern und weiteren „Waffen“ aus dem Gartencenter eine Form für den „Kehrubin“, den Wächter des Garten Eden, suchen. In einer rituellen Darstellung wird der Wille des Volkes symbolisch vollzogen. Die Prozessionen beginnen an der Forschungsstation im Stadtpark und enden am Baum der Erkenntnis oder des Lebens.

Ob die Asiatische Hornisse bekämpft werden soll oder ob sie sich fortpflanzen darf, ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle und politische Frage, in der die Künstler den Stereotyp der bedrohten Heimat beleuchten.

  • 19:30, Prozessions-Performance
  • 21:00, Prozessions-Performance
  • 22:30, Prozessions-Performance

Stadtpark

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29



23:00


copyright bei Leo Schindzielorz.

13 Kunstschule Kempten, Stadt & Land gestalten, Demokratie leben!

Kunstfabrik - zwischen Werkbank und Vision

gefördertes Projekt Bildende Kunst Musik Interdisziplinär Partizipativ barrierefrei

Die Kunstfabrik Kempten präsentiert sich als lebendiger Ort kultureller Bildung und kreativer Teilhabe. Unter dem Motto „Die Stadt als Garten“ zeigen die Kursleitungen der Kunstschule Kempten eine spartenübergreifende Ausstellung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Beiträge des JungenKunstFestes sowie die „Lauschbox“ des 24-Stunden-Radiopodcasts „Wachsen – Wuchs – Gewachsen“ der Bayerischen Jugendkunstschulen.

Das Beteiligungsprojekt „Stadt & Land gestalten“ präsentiert gemeinsam mit Jugendlichen entwickelte Ideen zur Gestaltung des Stadtraums. Im Fokus stehen kreative Prozesse, Mitgestaltung und die Sichtbarkeit von Beteiligung.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ fördert die Ausstellung der Demokratie Billboards der MOS Allgäu, die in der Kunstfabrik präsentiert wird.

Musikalische Akzente setzen die Performance „Pflanzenmusik“ von der Künstlerin Cassis B Staudt sowie das Duo Julia Fröhlich (Gesang) und Theo Kollross (Piano).

  • 19:30, Pflanzenmusik
  • 20:15, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 21:00, Pflanzenmusik
  • 21:45, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)
  • 22:20, Pflanzenmusik
  • 23:00, Duo Julia Fröhlich (Gesang), Theo Kollross (Piano)

Kunstfabrik Kempten, Eberhardstr. 4

copyright bei Ostermeier & Mörwald

23 Monica Ostermeier, Christine Mörwald, KARI.TANZHAUS, Monika Schirutschke (Landesbund für Vogel- und Naturschutz)

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance Musik Partizipativ barrierefrei

Installation - Performance - Dialog
Das Kunstwerk überträgt Mystik und Legenden des historischen Weltwunders in eine moderne, sinnliche Form: ein farbiges Blütenmeer aus Seidenstoffen, fließende Stoffbahnen und Flechtwerke aus Naturmaterialien schaffen einen lebendigen Naturerlebnisraum. Tänzer:innen bewegen sich durch verschiedene Gartenelemente und bringen das Kunstwerk zum Schwingen. Installation und Performance zeigen den Garten als wertvollen Raum, der uns mit der Natur in Verbindung bringt. Die Besucher:innen sind während des Abends eingeladen, zu beobachten, sich inspirieren zu lassen und sich gemeinsam mit uns über den Menschen als Teil des Netzwerks Natur auszutauschen.
Mehrere Akteur:innen aus der Bildenden Kunst, dem zeitgenössischen Tanz und der Umweltbildung einer Naturschutzorganisation bringen ihre Fähigkeiten zusammen und zeigen in der KunstNacht ein gemeinsames, interdisziplinäres Werk.

In der für diesen Abend geschaffenen zeitgenössischen Tanzperformance „Gravitation Grün“ verschmelzen Tänzerinnen mit der schwebenden Elementen des hängenden Gartens. Sie bewegen sich zwischen den farbigen aus Seidenstoffen, Flechtwerken aus Naturmaterialien und nutzen die Vertikale als neue Bühne.

  • 19:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 20:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 21:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 22:45, Tanzperformance „Gravitation Grün“
  • 23:15, Tanzperformance „Gravitation Grün“

Pavillon im Stadtpark, Bodmanstraße 2

Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36



23:30


Monica Ostermeier
Monica Ostermeier - Flora

28 Monica Ostermeier, Christine Mörwald

Hängende Gärten

gefördertes Projekt Bildende Kunst Tanz/ Performance

Ausstellung und Tanzperformance
Die Gestalterinnen der “Hängenden Gärten” im Pavillon präsentieren in Malerei und geflochtenen Objekten aus Naturmaterialien eine Welt aus Pflanzen, Tieren, Menschen und Strukturen - eine Ausstellung wie ein vernetztes Geflecht, in dem alles miteinander verwoben ist. Monica Ostermeier zeigt Bilder in Acryl und Pigmenten aus der Welt der Insekten und Vögel, Figürliches und Portrait. In ihren Cyanotypien verbinden sich Figuren mit Pflanzen zu sinnlichen blauen Bildern. Gebundene Bücher werden in ihrem Upcyclingprojekt “BilderBücher-BücherBilder” zu Rahmen für kleinformatige Werke. Christine Mörwald gestaltet Objekte aus Naturmaterialien: Chaosgeflechte, traditionelle Flechtwerke und aneinandergereihte Zweige bilden grafische, reduzierte Strukturen. Einfache und klare Formen machen Struktur und Schönheit der verschiedenen Pflanzenmaterialien sichtbar und erinnern an traditionelle, ursprüngliche Kunst.

Auf der KARI.TANZHAUS.studiobühne zeigen sechs Tänzerinnen jeweils zur halben Stunde die Tanzperformance “Dance in the green“ (jeweils 10 bis 15 Min.). Es tanzen Runa Leib, Fabiola Martin, Lina Besner, Malika Kuss, Kaija Klug, Sarah Rieder.

Ausstellungsdauer: 14.9. - 9.10.

  • 19:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 20:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 21:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 22:30, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:00, Tanzperformance "Dance in the green"
  • 23:30, Tanzperformance "Dance in the green"

KARI.TANZHAUS, Salzstr. 29

Foto: Roberto Beach
Entprima Live

32 Entprima Live und Laurin Weth

HofArt

Musik Tanz/ Performance barrierefrei

HofArt präsentiert zur KunstNacht die Band Entprima Live und die Zirkusperformance von Laurin Weth

Entprima Live - kleine band GROSSER SOUND
Garten der 5 Sinne -abwechslungsreiche Klänge zwischen Entspannung, Lebensfreude und Erleben

Im Rahmen der KunstNacht Kempten 2026 verwandelt Entprima Live den Ort der Kemptener Initiative in einen temporären Stadtgarten. Inspiriert vom Motto „Die Stadt als Garten“ entsteht ein Erlebnisraum, der Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, für einen Moment aus dem Alltag auszusteigen und die Stadt mit allen fünf Sinnen wahrzunehmen.

Laurin Weth
Am seidenen Faden

“Immer schneller, immer höher, immer mehr.” Das ist das Motto der Silvesterparty in das Jahr 2050. Extra eingeflogen aus Las Vegas, wird der Fortschritt mit rasanter, atemberaubender Jonglage, Konfetti und Glitzer gefeiert. Doch die Klimaprognosen wurden ignoriert. Es beginnt ein Kampf zwischen der steigenden Hitze und der perfekten Illusion.

Wie lange kann das System aufrechterhalten werden? Konfrontiert mit unsere Zukunftsrealität beginnt eine poetische Suche nach Hoffnung und Gleichgewicht für unsere Zukunft.

Am seidenen Faden ist eine zeitgenössische Zirkusarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Diabolo-Künstler Laurin Weth. Mit Artistik und Humor setzt er sich mit der Lage unserer Parks, Gärten und Umwelt auseinander.

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren
Dauer: 15 Minuten

  • 19:15, Laurin Weth
  • 19:45, Entprima Live
  • 21:00, Laurin Weth
  • 21:30, Entprima Live
  • 23:00, Laurin Weth
  • 23:30, Entprima Live

Klostersteige 36

Foto: Ralf Lienert
Ponikausaal

55 Five Frequencies, Rosa Maria Reuther, Iris Heiland, Christine Freitag, Wiebke Schulz, Tanzperformance "wachsenlassen"

Tanz und Musik im Ponikausaal

Tanz/ Performance Interdisziplinär Musik

Zur KunstNacht öffnet die VR Bank Kempten-Oberallgäu traditionell den Ponikausaal, den prächtigen Festsaal im Stil des Rokoko von 1741.
Neben Informationstafeln zur Geschichte des über 500 Jahre alten Gebäudes findet in diesem Jahr auch ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und Tanz statt.
Aufgrund der statischen Gegebenheit bitten wir um Verständnis, dass lediglich eine begrenzte Anzahl von Gästen das Gebäude bzw. den Ponikausaal betreten kann.


Five Frequencies
Musikalische Eröffnung mit der Sing- und Musikschule

Ferdinand Hengge (Saxophon), Anton Hengge (Drums), Jakob Janker (Trompete), Liam Rick (Bass), Tim Klingenberg (Piano)

Rosa Maria Reuther, Iris Heiland
Getanztes Duo
Was wird lebendig in mir, wenn ich Kontaktimprovisation erlebe? Was bewegt mich innerlich?

Die Wurzelbahnerin, Frau Ranke, Weitendes Erblühen, Wuchern Unstoppable, Lichtsuchender Keimling, Swirly Lowis, Rankende Sehnsucht, die Aufstrebende Frau Keim und Sprießeliese
wachsenlassen
Die Tanzperformance „wachsenlassen” widmet sich dem beharrlichen Wachstum der Natur und ihrem Überwuchern starrer Strukturen.
Musik: „Still Urban” von Fred Frith.


Rosa Maria Reuther, Christine Freitag, Wiebke Schulz
Trio
Wie kann ich unterstützend im Trio in Verbindung sein?
——

  • 19:00, Five Frequencies
  • 20:30, Getanztes Duo
  • 21:30, Tanzperformance "wachsenlassen"
  • 23:30, Trio

Ponikausaal, Rathausplatz 12